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Being Mean: A Memoir of Sexual Abuse and Survival
In Being Mean geht es darum, zu lernen, wie man unbegreifliche Erfahrungen auf möglichst gesunde Weise anerkennen und damit leben kann.
Patricia Eagle erzählt in Vignetten, die sich an Alters- und Erfahrungsmerkmalen orientieren, von dem herzzerreißenden und zerstörerischen sexuellen Missbrauch durch ihren Vater im Alter von vier bis dreizehn Jahren. Als Reaktion auf das missbräuchliche Verhalten ihres Vaters, die Selbstgefälligkeit ihrer Mutter und als Mittel zur Blockierung ihres eigenen Selbstbewusstseins setzt Eagle Dissoziation und Betäubung ein.
Wie lernt ein Kind zu wissen, was sicher oder unsicher, richtig oder falsch, normal oder abnormal ist? Wie lernt eine junge Frau den Unterschied zwischen echter Liebe und dem Verlangen nach sexuellem Vergnügen, das durch missbräuchliche sexuelle Erfahrungen in der Kindheit stimuliert wurde? Eagle taumelt durchs Leben und fragt sich, wie sie anderen und vor allem sich selbst vertrauen kann. Als reife Frau, die darum kämpft, ihre Vergangenheit zu verstehen und mit ihr zu leben, bleibt sie ernsthaft in ihrem Streben nach Klarheit, Mitgefühl und Vertrauen.