
Common Goods: Economy, Ecology, and Political Theology
Wie können Religion, das Post-Säkulare und die politische Theologie angesichts der globalisierten ökologischen und wirtschaftlichen Krisen die politische Theorie und Praxis neu gestalten? Während sich der Planet erwärmt und die Kluft zwischen dem einen Prozent und den 99 Prozent der Weltbevölkerung immer größer wird, welche Überlegungen könnten neue Allianzen zwischen religiösen und nicht-religiösen Gruppen anregen? Dieses Buch bringt politische Theoretiker, Philosophen, Theologen und Religionswissenschaftler zusammen, um diskursive und materielle Räume zu eröffnen, in denen ein lebendiges planetarisches Gemeinwesen gestaltet werden kann. Die Autoren sind sich der universalisierenden Tendenzen des "Gemeinsamen" bewusst und versuchen, sich den Begriff als Antwort auf die Unternehmenslogik, die sich als universelles Lösungsmittel behauptet, wieder anzueignen.
In der sich daraus ergebenden Konversation kehrt das Gemeinsame als ein miteinander verbundenes Vielfaches zurück, unter dem Ethos seiner Multituden und der Ökologie seiner Vielfältigkeit. Ausgehend von dem, was William Connolly die spürbare "Zerbrechlichkeit der Dinge" nennt, stellt Common Goods eine transdisziplinäre politische Theologie zusammen. der Erde.
Mit einer Nuancierung, die sowohl atheistischen als auch orthodoxen religiösen Ansätzen fehlt, beteiligen sich die Autoren an einem vielstimmigen Gespräch über Souveränität, Kapital, Ökologie und Zivilgesellschaft. Das Ergebnis ist eine noch nie dagewesene thematische Zusammenstellung von Kosmopolitik und religiöser Vielfalt, von utopischem Raum und der Zeit des Aufstands, von christlichem Sozialismus, radikaler Demokratie und Behinderungstheorie, von Quantenverschränkung und Planetarität, von fleischlicher und politischer Theologie.