
Rethinking Community Resilience: The Politics of Disaster Recovery in New Orleans
Untersucht die unbeabsichtigten Folgen des bürgerschaftlichen Engagements in einer katastrophengefährdeten Stadt
Nach dem Hurrikan Katrina mobilisierten sich Tausende von Menschen, um ihre Stadtviertel wieder aufzubauen, oft mit Hilfe von Regierungsorganisationen, gemeinnützigen Vereinen und anderen wichtigen Institutionen. In Rethinking Community Resilience zeigt Min Hee Go, dass diese Wiederaufbaubemühungen nicht immer das Allheilmittel sind, das sie zu sein scheinen, und die Anfälligkeit der Stadt für künftige Umweltgefahren sogar noch verstärken können.
Auf der Grundlage von Interviews, öffentlichen Aufzeichnungen und mehr erforscht Go die versteckten Kosten der kommunalen Resilienz. Sie zeigt, dass die Wiederaufbaubemühungen nach dem Hurrikan Katrina - trotz guter Absichten - die bestehenden Ungleichheiten zwischen den Rassen und Klassen verschärften und benachteiligte Gemeinschaften in Gefahr brachten. Letztlich zeigt Go, dass Regierungen, gemeinnützige Organisationen und Gemeinden, die in den Wiederaufbau statt in die Umsiedlung investieren, unbeabsichtigt den Grundstein für einen Kreislauf der Verwundbarkeit legen. Da sich die Städte mit der Anpassung an den Klimawandel befassen - und nicht mit der Vorbeugung -, bietet Rethinking Community Resilience einen Einblick in die Herausforderungen, denen sich Gemeinden im einundzwanzigsten Jahrhundert zunehmend stellen müssen.