Bewertung:

Das Buch „Shunned“ von Linda Curtis schildert ihre Selbstfindungsreise nach dem Austritt aus den Zeugen Jehovas und veranschaulicht die emotionalen und sozialen Auswirkungen, die es hat, wenn man von der Familie aufgrund anderer Glaubensvorstellungen gemieden wird. Es ist eine ergreifende Erzählung, die bei den Lesern, vor allem bei denen, die mit Religionen mit hoher Kontrolldichte vertraut sind, großen Anklang findet.
Vorteile:⬤ Ein fesselndes und wunderschön geschriebenes Memoir, das die emotionale Reise der Autorin einfängt.
⬤ Inspirierende Geschichte über Widerstandsfähigkeit und persönliches Wachstum.
⬤ Bietet Einblicke in die Praktiken der Zeugen Jehovas und in die Erfahrung der Meidung.
⬤ Nachvollziehbar für andere, die ähnliche Glaubensrichtungen verlassen haben, und bietet Trost und Bestätigung.
⬤ Hebt Themen wie Selbstakzeptanz und die Bedeutung des Hinterfragens ererbter Überzeugungen hervor.
⬤ Der Anfang beginnt langsam, was einige Leser abschrecken könnte.
⬤ Einige Leser fanden die Detailgenauigkeit der Beschreibungen übertrieben, wodurch sich die Erzählung in die Länge zog.
⬤ Ein kritischer Blickwinkel erwähnt, dass der Autor von einer Sekte zur anderen wechselt, was nicht bei allen Lesern Anklang finden mag.
⬤ Einige Leser waren der Meinung, dass bestimmte Aspekte der Geschichte übermäßig dramatisch oder voreingenommen waren.
(basierend auf 69 Leserbewertungen)
Shunned: How I Lost My Religion and Found Myself
Linda Curtis wurde als Zeugin Jehovas erzogen und ist eine bedingungslose Gläubige, die seit ihrem neunten Lebensjahr an Türen geklopft hat - doch als sie als Erwachsene zu zweifeln beginnt, verlässt sie schließlich die Religion und verliert dabei ihre Familie und lässt sich von ihrem Zeugen-Ehemann scheiden.