
Gendered Spaces in Contemporary Irish Poetry
Wie entfernt sich die zeitgenössische irische Poesie von traditionellen Identitätskonzepten, die vom kulturellen Nationalismus des Irish Literary Revival geprägt sind? Welche Auswirkungen hat dies auf unser Verständnis von geschlechtsspezifischer und nationaler Identitätsbildung? Die Kapitel dieser Studie konzentrieren sich auf das Werk von Seamus Heaney, Tom Paulin, Paul Muldoon, Medbh McGuckian, Eavan Boland und Sara Berkeley.
Anhand von Dichtern nördlich und südlich der Grenze geht das Buch der Frage nach, wie eine jüngere Generation von Schriftstellern eine Antwort auf die Nationalität gibt, die sich deutlich von der ihrer Vorgänger unterscheidet. Die Studie untersucht die feministische und postkoloniale Theoretisierung von Identität und hinterfragt die intellektuelle und politische Agenda einer neuen Generation irischer Dichterinnen und Dichter, während sie gleichzeitig die implizite Trennung zwischen Poesie, Theorie und praktischer Politik in Frage stellt.