Gendered Testimonies of the Holocaust: Das Leben schreiben

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Gendered Testimonies of the Holocaust: Das Leben schreiben (M. Schweitzer Petra)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch „Gendered Testimonies of the Holocaust“ von Dr. Petra M. Schweitzer bietet tiefgreifende Überlegungen zu den Erfahrungen von Holocaust-Überlebenden, wobei der Schwerpunkt auf den Schriften namhafter Dichter liegt. Es wird als ein bewegender und schöner Bericht beschrieben, der für alle, die sich mit Holocaust-Studien befassen, zur Pflichtlektüre werden sollte.

Vorteile:

Intensive und tiefgründige Reflexionen über die Erfahrungen von Holocaust-Überlebenden. Bietet eine einzigartige Perspektive durch die Schriften von Dichtern. Empfohlen für jeden, der sich mit Holocaust-Studien beschäftigt.

Nachteile:

In den Rezensionen wurden keine spezifischen Nachteile erwähnt.

(basierend auf 2 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Gendered Testimonies of the Holocaust: Writing Life

Inhalt des Buches:

Gendered Testimonies of the Holocaust: Writing Life geht von der Prämisse aus, dass sich das Schreiben als nahezu gleichbedeutend mit dem Überleben erweist, da es die Spuren des Lebens und des Todes in denen trägt, die die Gräueltaten der Nazis überlebt haben. Durch die Lektüre spezifischer Zeugnisse von überlebenden Schriftstellern wie Paul Celan, Charlotte Delbo, Olga Lengyel, Gisella Perl und Dan Pagis versucht dieser Text, die Frage zu beantworten: Wie war es diesen Überlebenden möglich, über die menschliche Zerstörung zu schreiben, wenn der Tod ein so intimer Teil des Überlebens der Überlebenden ist? Dieses Buch zeigt, wie die Werke dieser Überlebenden kreativ aus einem starken Funken entstehen, dem Wunsch, die Erinnerung zu bewahren.

Das Zeugnis ist für jeden dieser Schriftsteller eine Form der Beziehung zu sich selbst, aber auch zu anderen. Das Buch verortet die Ängste der Überlebenden im Schreiben als ein Bedürfnis zu schreiben, um das Leben zu bejahen. Das Schreiben als solches bezeugt immer das Leben desjenigen, der eigentlich schon tot sein müsste, und damit das Wunder, überlebt zu haben.

Die Behauptung dieses Buches ist, dass sich der Akt des schriftlichen Zeugnisses als die intensivste Form des Lebens manifestiert. Die Untersuchung der Lebensbejahung und Identitätsbehauptung durch das Schreiben konzentriert sich insbesondere auf die geschlechtsspezifische Dimension von Ausdruck und Sprache.

Dieses Buch befasst sich nicht mit der binären Struktur der Geschlechter und den hierarchisch konstruierten Rollen im Sinne einer Privilegierung des Männlichen gegenüber dem Weiblichen. Die Kriterien, die die Diskussion über die geschlechtsspezifischen Zeugnisse leiten, ergeben sich aus Levinas' Konzept der Mutterschaft.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780739190074
Autor:
Verlag:
Einband:Hardcover
Erscheinungsjahr:2016
Seitenzahl:134

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