Bewertung:

Das Buch bietet eine fesselnde Erforschung von Stand Watie, einer bedeutenden, aber oft übersehenen Figur in der Geschichte des Bürgerkriegs, insbesondere im Hinblick auf die Rolle der amerikanischen Ureinwohner. Es stellt Watie als heldenhaften Anführer dar, der sich für sein Volk und seine Sache einsetzt. In den Rezensionen wird jedoch eine starke Voreingenommenheit des Autors hervorgehoben und die Struktur des Buches kritisiert, das oft in tangentiale Geschichten abschweift, die den Fokus auf Watie selbst verwässern.
Vorteile:Fesselnder Schreibstil, der an Abenteuerromane erinnert.
Nachteile:Bietet wichtige Einblicke in Stand Watie und die konföderierten Indianer.
(basierend auf 19 Leserbewertungen)
General Stand Watie's Confederate Indians
Dies ist die Geschichte von Stand Watie, dem einzigen Indianer, der den Rang eines Generals in der konföderierten Armee erlangte. Der aristokratische, wohlhabende Sklavenhalter und Anführer der Cherokee-Mischlinge wurde im Indianerterritorium von Albert Pike für den Kampf gegen die Unionsstreitkräfte an der Westfront rekrutiert.
Am 29. Juli 1861 organisierte er die First Cherokee Rifles und wurde zum Oberst ernannt. Nach den Gefechten bei Wilson's Creek und Pea Ridge wurde er 1864 zum Brigadegeneral ernannt.
Watie war der letzte General der Konföderierten, der zwei Monate nach Appomattox seine Waffen niederlegte und kapitulierte. In seinem Vorwort erörtert Brad Agnew die Rolle Waties im Bürgerkrieg und seine Rezeption durch spätere Historiker.