
Intergenerational Trauma and Healing
Diese Sonderausgabe der Genealogie befasst sich mit dem Thema „Intergenerationelles Trauma und Heilung“. Die Autoren untersuchen die Art und Weise, wie Traumata (individuelle oder gruppenbezogene, die Menschen und Nicht-Menschen betreffen), die sich in vergangenen Generationen ereignet haben, in die Gegenwart zurückwirken, und wie Individuen, Gemeinschaften und Nationen auf diese Traumata reagieren und sie verarbeiten.
Die Autorinnen und Autoren erforschen auch die Traumata der Gegenwart, wie sie die Traumata der Vorfahren widerspiegeln und wie sie durch die Nutzung zeitgenössischer und traditioneller Heilungsansätze angegangen werden. In den Artikeln wird der Begriff Trauma sehr weit gefasst und umfasst u. a.
die Vertreibung aus dem Heimatland, Ökozid, Völkermord, sexuelle oder geschlechtsspezifische Gewalt, institutionalisierten und direkten Rassismus, Inhaftierung und Ausbeutung sowie ein breites Spektrum an räumlichen (von der Heimat bis zur Nation) und zeitlichen (zwischen den Generationen/von den Vorfahren bis heute) Dimensionen. Die Artikel befassen sich auch mit Heilung in einem umfassenden Sinne, einschließlich spezifischer individueller Heilungspraktiken, gemeinschaftsbasierter Initiativen, Sammelklagen, gruppenweiter Wiedergutmachung, gesundheitlicher Interventionen, kultureller Ansätze und transformativer rechtlicher oder politischer Entscheidungen.
Die Wissenschaftler, die zu dieser Ausgabe beitragen, kommen aus verschiedenen Disziplinen (u. a.
ethnische Studien, Genetik, Politikwissenschaft, Recht, Umweltpolitik, öffentliche Gesundheit, Geisteswissenschaften usw.). ). Sie befassen sich mit Trauma und seinen Auswirkungen sowie mit verschiedenen Mechanismen der Heilung und/oder der Neuformulierung des Selbst, der Gemeinschaft und der Nation.