Bewertung:

Das Buch bietet eine fesselnde Untersuchung der Veränderungen im städtischen Wohnungswesen, insbesondere der Gentrifizierung, durch eine auto-ethnographische Linse. Es bietet zwar wertvolle Einblicke und fesselnde Geschichten, wurde aber wegen seiner engen Definition von Gentrifizierung und einiger Einschränkungen in der Perspektive kritisiert.
Vorteile:Das Buch wird für seine logische Gliederung, seine leichte Lesbarkeit und seine wertvollen Analysen gelobt. Es bietet eine klar umrissene wissenschaftliche Arbeit und fesselt die Leser erfolgreich mit nachvollziehbaren Beispielen und fesselnden Erzählungen.
Nachteile:Kritiker weisen auf die enge Sichtweise des Buches auf die Gentrifizierung hin und argumentieren, dass es die Komplexität der Veränderungen in den Gemeinden zu sehr vereinfacht. Einige Rezensenten empfanden die Definitionen der Autoren als einschränkend und äußerten den Wunsch nach einer breiteren Perspektive auf den städtischen Wandel.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Gentrifier
Gentrifier eröffnet eine neue Diskussion über Gentrifizierung, die über Statistiken und Klischees hinausgeht und die verschiedenen Seiten eines kontroversen, zutiefst persönlichen Themas beleuchtet. In diesem lebendigen und doch strengen Buch werfen John Joe Schlichtman, Jason Patch und Marc Lamont Hill einen genauen Blick auf die sozioökonomischen Faktoren und individuellen Entscheidungen, die hinter der Gentrifizierung stehen, sowie auf deren Auswirkungen auf die Verdrängung von Bewohnern mit niedrigem Einkommen.
Die Autoren stützen sich auf eine Vielzahl von Perspektiven und präsentieren Interviews, Fallstudien und Analysen im Kontext aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse aus Bereichen wie Stadtsoziologie, Geografie, Planung und Politik. Darüber hinaus berichten sie über ihre eigenen Erfahrungen als Akademiker, Eltern und Ehepartner, die in New York City, San Diego, Chicago, Philadelphia und Providence leben.
Mit einzigartiger Einsicht und seltener Offenheit stellt Gentrifier das derzeitige Verständnis von Gentrifizierung und die eigene Rolle in den Stadtvierteln in Frage. Ein Vorwort von Peter Marcuse eröffnet den Band.