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Genus Americanus: Hitting the Road in Search of America's Identity
Der siebzigjährige Journalismusprofessor Loren Ghiglione und die beiden zwanzigjährigen Journalismusstudenten Alyssa Karas und Dan Tham stiegen in einen Minivan und begaben sich auf eine dreimonatige Reise durch achtundzwanzig Bundesstaaten und 14.063 Meilen auf der Suche nach Amerikas Identität. Nachdem sie 150 Amerikaner zu zeitgenössischen Identitätsfragen befragt hatten, schrieben sie dieses Buch, das teils mündliche Geschichte, teils Reportage, teils Suche nach Amerikas Zukunft, teils Memoiren und teils Reisetagebuch ist.
Auf ihrer Reise haben sie Mark Twains Reisen durch Amerika nachgezeichnet - von Hannibal, Missouri, nach Chicago, New York, Boston, Philadelphia, Washington, DC, New Orleans, Salt Lake City, San Francisco und Seattle. Sie hofften, dass Twains Einblicke in die amerikanische Seele des späten 19. Jahrhunderts ihnen helfen würden, das heutige Amerika zu verstehen und zu erkennen, wie sich unsere kulturelle Struktur verändert hat.
Ihre Interviews konzentrierten sich auf Fragen zu Ethnie, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung und Einwanderungsstatus. Die Reise fand zu einem Zeitpunkt statt, als die Vereinigten Staaten kurz davor standen, Präsident Barack Obama, eine Ikone des Multikulturalismus und der Integration, durch Donald Trump zu ersetzen, dessen Agenda der weißen Identität Ausgrenzung und Spaltung fördert. Was sie auf ihrem Weg erfuhren, zeichnet ein fesselndes Porträt des Landes in diesem entscheidenden Moment des ideologischen und politischen Umbruchs.