Bewertung:

The Geography of Shame ist ein fesselndes fiktives Memoir, das Themen wie Selbstverwirklichung, persönliche Kämpfe innerhalb familiärer und kultureller Zwänge sowie die Auswirkungen von häuslicher Gewalt und Sucht erforscht. Es ist eine reichhaltige Erzählung, die die persönliche Geschichte mit umfassenderen gesellschaftlichen Themen verknüpft und so ein breites Publikum anspricht, insbesondere Frauen, die ähnliche Herausforderungen zu bewältigen haben.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben und fesselnd und bietet eine kraftvolle und emotionale Darstellung des Weges der Protagonistin. Die Leserinnen und Leser schätzen die tiefe Auseinandersetzung mit kultureller Identität, den Kampf gegen gesellschaftliche Erwartungen und die Widerstandsfähigkeit von Frauen. Die miteinander verknüpften Geschichten und Lektionen über die Überwindung von Schwierigkeiten hinterlassen einen nachhaltigen Eindruck bei den Lesern.
Nachteile:Einige Leser finden das Konzept der „fiktiven Memoiren“ verwirrend, da sie das Gefühl haben, dass die Grenze zwischen Fakten und Fiktion verwischt wird. Kritisiert wird die mögliche Darstellung von Selbstverherrlichung oder ein Mangel an Authentizität in der Erzählung, was zu gemischten Gefühlen über die Absicht der Autorin führt.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Geography of Shame: A Fictionalized Memoir
In GEOGRAPHIE DER SCHAM schildert Maryann Feola das Leben der New Yorker Englischprofessorin Arianna Naso, die sich mit der traumatischen Vergangenheit ihrer Familie auseinandersetzt. Bewaffnet mit der Sicherheit einer Festanstellung und einer Beförderung, nimmt Ari eine Auszeit vom akademischen Publizieren, um ihre Lebensgeschichte zu schreiben.
Aufgewachsen in einer eng verbundenen italienisch-amerikanischen Familie, fühlte sie sich oft wie ein „eckiger Klotz“, den ihre Familie in ein rundes Loch zwingen wollte. Das Festhalten an den Traditionen der alten Welt und das Misstrauen gegenüber dem modernen Leben - vor allem, wenn es den Frauen Macht verlieh - war der Kodex der hart arbeitenden, trinkfesten Patriarchen, die das Sagen hatten. Diese fiktiven Memoiren beginnen 1963 mit der dreizehnjährigen Ari, die in Florida im Haus der freimütigen, selbstbewussten Thelma Johnson Urlaub macht.
Bevor sie nach Hause zurückkehrt, hat Ari einen Unfall, bei dem sie bewusstlos wird. In einem Traumzustand sieht sie die Zukunft, in der sie eine Geschichte über Verlust und Erlösung schreiben wird.
Doch die rebellische Ari ahnt nichts von der bittersüßen Reise zur Selbstverwirklichung, die zu einer chronischen Essstörung, einer gewalttätigen Ehe und der Unfähigkeit führen wird, den Kampf ihres einzigen Kindes mit Depressionen und Drogenmissbrauch zu bewältigen. Geography of Shame trennt die Geheimnisse von der Krankheit und zeichnet das Familienleben von Generationen nach, von den ländlichen Hügeln der Amalfiküste bis zur Küste von New York City in der Nähe der Verrazano Narrows in Brooklyn.