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George Masa's Wild Vision: A Japanese Immigrant Imagines Western North Carolina
Der Autodidakt und Fotograf George Masa (geboren als Masahara Iizuka in Osaka, Japan) kam um die Jahrhundertwende nach Asheville, North Carolina, in einer Zeit des großen Wandels in den südlichen Appalachen.
Masas Fotografien aus den 1920er und frühen 1930er Jahren sind atemberaubende Einblicke in eine Ära, in der die Eisenbahnen ungestraft die verbliebenen Urwälder abholzten, neue Straßen in die Hänge gesprengt wurden und sich eine Aktivistengemeinschaft bildete, die für einen neuen Nationalpark kämpfte. Masa begann, die nahegelegenen Berge zu fotografieren und half bei der Kartierung des Appalachian Trail und hielt diesen Wandel wie kein anderer Fotograf seiner Zeit fest. Seine Bilder und sein Wissen über die Landschaft wurden zu einem entscheidenden Argument für den Great Smoky Mountains National Park, das John D. Rockefeller dazu veranlasste, 5 Millionen Dollar für die ersten Landkäufe zu spenden. Obwohl er als der „Ansel Adams der Smokies“ gefeiert wurde, starb Masa 1933 mittellos und unbekannt.
In George Masa's Wild Vision: A Japanese Immigrant Imagines Western North Carolina erkundet der Dichter und Umweltschützer Brent Martin die Orte, die Masa besucht hat, und nutzt dabei Erzählungen aus erster Hand, um den Zustand der Landschaft, die der Fotograf so sehr liebte und für deren Interpretation und Schutz er sich einsetzte, zu kontrastieren, zu beklagen und zu preisen. Das Buch enthält einhundert Fotografien von Masa, begleitet von Martins Überlegungen zu Masas Leben und Werk.