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Georgia Voices: Volume 2: Nonfiction
Der zweite Band von Georgia Voices - eine dreibändige Anthologie, die die Leistungen georgischer Schriftsteller in Belletristik, Sachbüchern und Poesie hervorhebt - ist eine faszinierende Sammlung von Essays, Briefen, Tagebucheinträgen und Reden. Mit Beiträgen von Afroamerikanern, Frauen und amerikanischen Ureinwohnern spiegelt die Anthologie die Vielfalt der Stimmen und Erfahrungen in der Geschichte des Bundesstaates wider.
Die Sammlung umspannt mehr als zweieinhalb Jahrhunderte - von Georgias kolonialen Anfängen bis zu den letzten Jahrzehnten des sozialen Kampfes und des technologischen Wandels - und erforscht Schlüsselthemen des südlichen Lebens, wie sie sich im Kontext von Georgias Wachstum und Entwicklung entfaltet haben: der Kampf der frühen Siedler gegen die Wildnis; die Notlage der Cherokee und der Creek; Sklaverei und Emanzipation; Krieg und Niederlage; Wiederaufbau; der Kampf für und gegen die Moderne; die Bürgerrechtsbewegung; der zeitgenössische Süden; und die globale Gemeinschaft. Die hier versammelten Schriften stellen eine dramatische Geschichte dar - oft traurig oder komisch, häufig bewegend und gelegentlich veredelnd.
Zusammengenommen erzählen diese Schriften nicht nur eine Geschichte Georgiens, sondern viele, manchmal widersprüchliche Geschichten. Sie sind so aufregend, herzzerreißend und lebendig wie jeder fiktive Bericht sein könnte - vom Plädoyer des Cherokee Elias Boudinot vor der Legislative Georgias für den Verbleib seines Volkes in seiner Heimat bis hin zu Mary A. H. Gays bemerkenswerter Geschichte ihres mutigen Trecks durch die feindlichen Linien am Vorabend des Falls von Atlanta, von Alice Walkers Kampf, ihr regionales Erbe zu verstehen, bis hin zum Diskurs des Humoristen Roy Blunt, Jr. über die Tugenden und komischen Paradoxien des südlichen Lebens.