Bewertung:

Das Buch ist eine Mischung aus Kochen und kulturellen Einblicken, mit traditionellen japanischen veganen Rezepten und den Erfahrungen der Autorin in einem Zen-Kloster. Während viele Rezensenten die fesselnden Geschichten und den kulturellen Kontext genossen, fanden andere den Schreibstil mangelhaft und die Rezepte aufgrund der schwer zu findenden Zutaten schwierig.
Vorteile:⬤ Spannende Geschichten, die kulturelle Einblicke bieten
⬤ authentische japanische vegane Rezepte
⬤ gut geschrieben mit einer sinnvollen Verbindung zu Zen-Prinzipien
⬤ unterhaltsam für alle, die sich für die japanische Küche und den Buddhismus interessieren.
⬤ Viele Rezepte verwenden schwer zu findende Zutaten
⬤ einige Leser fanden den Text uninspirierend
⬤ das Fehlen von Fotos macht es für visuelle Lerner schwierig
⬤ einige Kritikpunkte bezüglich der Genauigkeit der Gesundheitsangaben in Bezug auf die Zutaten
⬤ es wird als mangelnde Tiefe in der spirituellen Erforschung empfunden.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
Just Enough: Vegan Recipes and Stories from Japan's Buddhist Temples
Frisch vom College fand Gesshin Claire Greenwood ihren Weg in ein buddhistisches Kloster in Japan und wurde zur buddhistischen Nonne geweiht. Zen gefiel Greenwood wegen seiner allumfassenden Herangehensweise an das Leben und die Art, es zu leben, wegen seiner Bereitschaft, sich den großen Fragen des Lebens zu stellen, und wegen seiner radikal einfachen und doch tiefgreifenden Betonung der Gegenwart, der Realität, des Jetzt.
Im Kloster entdeckte sie auch eine Vorliebe für die Arbeit in der Küche, vor allem für die Praxis, köstliche, befriedigende Mahlzeiten aus dem zu zaubern, was gerade zur Hand ist - selbst wenn es sich um Bambus handelte. Basierend auf der Philosophie des oryoki, oder "gerade genug", kombiniert dieses Buch Geschichten mit Rezepten.
Von perfektem Reis, Kartoffeln und Brühen bis hin zu herzhaften Eintöpfen, farbenfrohen Pfannengerichten, heißen und kalten Nudeln und delikatem Sorbet zeigt Greenwood, dass Essen ein direkter, täglicher Weg ist, die Zen-Praxis zu verstehen. Mit wortgewandter Prosa nimmt sie den Leser mit in Klöster und Märkte, in unordentliche Küchen und in Meditationsräume vor der Morgendämmerung, und bietet Denkanstöße, die Körper, Geist und Seele nähren und erfreuen.