Bewertung:

Das Buch „Straight Face“ von Brandon Wallace ist ein sehr persönlicher Bericht über seine Selbstentdeckungsreise als schwuler Christ, in dem er sich mit den Schwierigkeiten auseinandersetzt, seinen Glauben mit seiner sexuellen Orientierung zu vereinbaren. Das Buch kombiniert Autobiografie, geistliche Reflexionen und exegetische Analysen, insbesondere der „Klatschverse“, die gegen LGBTQ-Personen verwendet werden. Es findet bei vielen Lesern Anklang und vermittelt Hoffnung, Verständnis und ein Gefühl der Gemeinschaft für diejenigen, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben.
Vorteile:Die Leserinnen und Leser lobten das Buch für seine unverblümte Ehrlichkeit, seine leicht verständliche Sprache und seine tiefgründigen Einblicke in den Konflikt zwischen Glauben und Sexualität. Viele fanden es ermutigend und nachvollziehbar und boten denjenigen, die mit ihrer Identität kämpfen, Bestätigung. Die biblische Analyse wurde besonders geschätzt, da sie eine Quelle für das Verständnis und die Hinterfragung traditioneller evangelikaler Lehren darstellt.
Nachteile:Einige Rezensenten merkten an, dass der Autor gelegentlich seine Gefühle wiederholte, anstatt sie organisch in die Erzählung einfließen zu lassen. Einige Leser wiesen auch darauf hin, dass das Buch zwar letztlich erbaulich sei, bestimmte Abschnitte aber schwer oder emotional herausfordernd wirken könnten.
(basierend auf 30 Leserbewertungen)
Straight-Face
Brandon Wallace, aufgewachsen im Delta von Arkansas, hat sein ganzes Leben damit verbracht, sich hinter einer Maske zu verstecken. Als er aufwuchs, wusste er nur zwei Dinge über sich: Er war zum Dienst berufen und fühlte sich zum gleichen Geschlecht hingezogen.
Aus Angst, dass sein Coming-out seinen Ruf, seinen Lebensunterhalt und seinen Dienst zerstören würde, verbarg er seine sexuelle Identität in der Hoffnung, Liebe und Akzeptanz zu finden. Doch Gott nahm ihn mit auf eine Reise, die er nie erwartet hatte.
Straight-Face ist der Bericht über diese lange und tiefgreifende Reise vom Verstecken hinter einer Maske hin zu einem authentischen Leben; von der Flucht vor sich selbst hin zur Akzeptanz seiner Orientierung und schließlich seines Glaubens. Es ist eine Geschichte über das Leben, über die Liebe und darüber, wie man die einzigartige Schönheit von beidem in einer Welt, die langsam aber sicher lernt, dasselbe zu tun, in Einklang bringt.