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Homicide Justified: The Legality of Killing Slaves in the United States and the Atlantic World
Diese vergleichende Studie befasst sich mit den Gesetzen über die Ermordung von Sklaven durch ihre Herren und mit der Frage, wie diese Gesetze umgesetzt wurden. Andrew T. Fede zitiert ein breites Spektrum von Fällen - über Zeit, Ort und Umstände hinweg -, um die rechtlichen, gerichtlichen und sonstigen Komplexitäten zu beleuchten, die dieses bedauerlicherweise häufige Ereignis umgeben. Diese Gesetze hatten sich entwickelt, um die Rechte der Herren, ihre Sklaven schwer zu bestrafen und sogar zu töten, auf unterschiedliche Weise einzuschränken und gleichzeitig wertvolle versklavte Menschen, die als "Eigentum" verstanden wurden, vor mutwilliger Zerstörung durch Pächter, Aufseher und arme Weiße, die keine Sklaven besaßen, zu schützen.
Um die Konflikte zwischen den Rechten der Sklavenhalter und den staatlichen und kolonialen Gesetzen zu erforschen, zeigt Fede, wie sich das Sklavenmordrecht nicht nur in den Vereinigten Staaten entwickelte und durchgesetzt wurde, sondern auch in den alten römischen, westgotischen, spanischen, portugiesischen, französischen und britischen Rechtssystemen. Sein vergleichender Ansatz macht deutlich, wie die Rechtsreformen in Bezug auf die Sklavenmorde in der Vorkriegszeit, ebenso wie die von Kaisern und Königen diktierten Reformen in der Vergangenheit, das Ergebnis einer veränderten Wahrnehmung der Interessen der Öffentlichkeit, der einzelnen Sklavenhalter und der Familien, Erben und Gläubiger der Sklavenhalter waren.
Obwohl einige Sklavenmorde als Kapitalverbrechen eingestuft wurden, verfestigten die Gesetze konsequent den Status der Sklaven als Menschen zweiter Klasse. Dieser Einfluss, so Fede, floss in die Anwendung des Rechts auf freie Afroamerikaner ein und machte sich sogar in den rechtlichen Einstellungen bemerkbar, die der Jim Crow-Ära zugrunde lagen.