Bewertung:

Das Buch ist eine kraftvolle und relevante Gedichtsammlung, die sich mit den Erfahrungen von Frauen auseinandersetzt, die mit einem unzureichenden Justizsystem konfrontiert sind. Durch eine originelle und ausgefeilte Sprache verleiht es den Opfern eine Stimme, wobei der Schwerpunkt auf den emotionalen und psychologischen Narben liegt, die der Missbrauch hinterlässt. Die Gedichte mischen Humor mit ergreifenden Themen und machen sie so für ein breites Publikum zugänglich.
Vorteile:Kraftvolle und relevante Themen, einfallsreiche und inspirierte Poesie, eine Stimme für die Kämpfe von Frauen, kombiniert Humor mit ernsten Themen, hoch angesehen von Lesern und Rezensenten.
Nachteile:Einige Leser könnten die Thematik als hart oder schwer empfinden, was für bestimmte Zielgruppen eine Herausforderung darstellen könnte.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Court of No Record: Poems
Jenny Molbergs dritter Gedichtband The Court of No Record dient sowohl als Beweis als auch als Zeugnis gegen ein Rechtssystem, das Opfer von körperlichen Traumata und häuslicher Gewalt oft im Stich lässt.
Inspiriert von Ermittlungen zu wahren Verbrechen und Artefakten, darunter Frances Glessner Lees Tatort-Dioramen und die tragischen Nachwirkungen zweier Serienmörder, die Frauen in Baton Rouge, Louisiana, heimsuchten, untersucht Molberg eine kulturelle Besessenheit von Gewalt, die eine aktive Auslöschung der Leben der Opfer bewirkt. Indem sie sich mit historischen Texten durch eine persönliche Linse auseinandersetzt, wirft sie ein Licht auf Überlebende, die keine Gerechtigkeit finden, und blickt in eine Zukunft positiver systemischer Reformation.