Bewertung:

Das Buch bietet einen Bericht aus erster Hand über Geronimos Leben und die Erfahrungen des Apachenvolkes. Es behandelt die Bräuche der Apachen, Geronimos persönliche Schilderung von Kämpfen und seine Interaktionen mit den mexikanischen und amerikanischen Streitkräften. Der Schreibstil spiegelt Geronimos stoische Art wider und bietet zwar faszinierende Einblicke in die Kultur, doch fehlt es manchmal an emotionaler Tiefe und detailliertem Kontext zu den Orten der beschriebenen Handlungen.
Vorteile:⬤ Faszinierende kulturelle Einblicke in die Traditionen und Bräuche der Apachen
⬤ bietet eine Perspektive auf das Leben Geronimos und die Konflikte mit den US-amerikanischen und mexikanischen Streitkräften
⬤ ist in Geronimos eigenen Worten geschrieben und bietet so Authentizität
⬤ dient als wichtiges historisches Dokument für das Verständnis der Geschichte der amerikanischen Ureinwohner
⬤ lässt sich schnell und fesselnd lesen
⬤ enthält interessante Anekdoten über Geronimos Erlebnisse, wie zum Beispiel seine Zeit auf der Weltausstellung.
⬤ Der Schreibstil ist oft eintönig und lässt emotionale Tiefe vermissen
⬤ einige Leser empfanden es als repetitiv, da der Schwerpunkt eher auf den Schlachten als auf dem täglichen Leben liegt
⬤ es fehlt der Kontext zu bestimmten geografischen Orten, die erwähnt werden, was es einigen Lesern schwer macht, das Gesamtbild zu erfassen
⬤ die Kürze des Buches lässt einige mit dem Wunsch nach detaillierteren Darstellungen von Geronimos Leben und Gedanken zurück
⬤ der anfängliche Hintergrund kann voreingenommen und zu vereinfacht wirken.
(basierend auf 483 Leserbewertungen)
Geronimo's Story of His Life
In diesem Buch lässt uns Geronimo die Geschichte des langen, zum Scheitern verurteilten Kampfes der Chiricahua gegen die Armee der Vereinigten Staaten aus der Sicht der Apachen verstehen. Es ist eine fesselnde Geschichte, die Geschichte einer kleinen Gruppe, die mit Einfallsreichtum und bemerkenswertem Mut gegen eine weit überlegene Macht kämpft.
Es ist eine Geschichte von Versprechen und Verrat. Und es ist die Geschichte von Geronimos endgültiger Kapitulation und Gefangenschaft. Aber Geronimos Buch ist mehr als nur ein militärischer Bericht.
Darin erzählt er auch die Schöpfungsgeschichte der Apachen nach: "Am Anfang war die Welt von Finsternis bedeckt. Es gab keine Sonne, keinen Tag.
Die ewige Nacht hatte weder Mond noch Sterne. Aber es gab alle möglichen Tiere und Vögel. "Er erzählt von den Ursprüngen seines Volkes, das von einem Drachentöterjungen, dem ersten Häuptling aller Indianer, abstammt.
Er erzählt von der Jagd, seiner Familie, den Stammesbräuchen - und von seiner letzten trostlosen Gefangenschaft in den Ebenen von Oklahoma, weit weg von den herrlichen Bergen der Chiricahua. Geronimo starb 1909, nur drei Jahre nach der Veröffentlichung seiner Autobiografie.