Bewertung:

Das Buch bietet eine frische und zugängliche Perspektive auf die sechs Ehefrauen Heinrichs VIII. und konzentriert sich auf ihre individuellen Erfahrungen und den gesellschaftlichen Kontext der Tudorzeit. Die Leser schätzen Lindseys humorvolle Sichtweise und ihren Versuch, diese historisch bedeutsamen Figuren zu vermenschlichen. Einige Kritiker sehen jedoch die feministische Voreingenommenheit der Autorin als nachteilig an, was zu einer polarisierten Rezeption unter denjenigen führt, die mit der Tudor-Geschichte vertraut sind.
Vorteile:Das Buch ist leicht verständlich, gut lesbar und teilweise humorvoll. Es zeichnet ein differenziertes Bild der sechs Ehefrauen, stellt stereotype Darstellungen in Frage und gewährt Einblicke in ihr Leben und ihre Gefühle. Die Leser loben auch Lindseys Fähigkeit, komplexe historische Zusammenhänge klar zu erklären. Viele fanden das Buch erhellend und eine wertvolle Ergänzung zu ihrem Verständnis der Tudor-Geschichte.
Nachteile:Kritiker werfen dem Buch eine feministische Ausrichtung vor und behaupten, die Autorin verharmlose die Schwächen der Ehefrauen, während sie die Männer dämonisiere. Einige Leser fanden es weniger informativ, wenn sie bereits über das Thema Bescheid wussten. Es gibt auch Bedenken hinsichtlich des Fehlens von Quellenangaben, was nach Ansicht einiger Leser die sachliche Grundlage bestimmter Behauptungen einschränkt. Außerdem hatten einige Leser Probleme mit dem Kindle-Format, was ihr Leseerlebnis beeinträchtigte.
(basierend auf 37 Leserbewertungen)
Divorced, Beheaded, Survived: A Feminist Reinterpretation of the Wives of Henry VIII
Ein faszinierender, revisionistischer Blick auf die englische Politik des 16. Jahrhunderts (sowohl öffentlich als auch privat), der das Leben der sechs Ehefrauen Heinrichs VIII. als aktive Persönlichkeiten untersucht.
"Provokative Gedanken über das Warum und Wozu der Ehestreitigkeiten Heinrichs VIII. und der Frauen, die daran beteiligt waren." --Denver Post
"Lindseys Buch liest sich wie ein Liebesroman: luftig, witzig, voller Dramatik und Mitgefühl, ... mehr Gefühl als feministische Theorie.... Ihre Chronik ist lustvoller, befasst sich mehr mit Gefühlen und den Besonderheiten des Menschseins als andere Berichte, und ihre Präsenz als moralische Autorität ist spürbar." --Los Angeles Weekly
"Lindsey ist aufschlussreich und entwaffnend witzig in ihren Betrachtungen über Henry und seine bedauernswerten Ehefrauen." --Arizona Republic
"Dies ist eine fesselnde Lektüre, die nicht nur die Gefühle der Figuren, sondern auch die der Epoche gut wiedergibt. Ein gelegentlicher trockener Humor fügt sich gut in Lindseys intelligenten Schreibstil ein." --Tulsa World