
Gendering Peace in Europe c. 1880-2000
Das Buch untersucht den Zusammenhang zwischen Geschlechtervorstellungen, Diplomatie, Gesellschaft und Friedensstiftung in der Zeit von ca. 1880 bis Mitte/Ende des zwanzigsten Jahrhunderts.
Die Kapitel dieses Bandes stellen die Geschlechtergeschichte an die Schnittstelle zur internationalen Geschichte und zu den internationalen Beziehungen. Sie befassen sich mit einer Vielzahl von Themen und Fragen im britischen und europäischen Kontext, insbesondere mit den Begriffen der Geschlechtsidentität, der Politik und Kultur des Frauenwahlrechts in der ersten Hälfte des 20. Das Buch betritt auch Neuland, indem es versucht, die Geschlechterdiplomatie zu beschreiben. Darüber hinaus wird die weit verbreitete Ansicht revidiert, dass Frauen mit den nach dem Ersten Weltkrieg entstandenen Friedensbewegungen in Verbindung gebracht wurden, weil die Vorstellung von Frieden mit stereotypen weiblichen Eigenschaften wie der Ablehnung von Gewalt und der Pflege statt der Zerstörung der Menschheit verbunden war.
Die Kapitel in diesem Buch wurden ursprünglich als Sonderausgabe der Zeitschrift Diplomacy and Statecraft veröffentlicht.