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Tasteful Domesticity: Women's Rhetoric and the American Cookbook, 1790-1940
Tasteful Domesticity zeigt, wie Frauen, die aufgrund von Geschlecht, Ethnie, ethnischer Zugehörigkeit und Klasse marginalisiert waren, das Kochbuch als rhetorischen Raum nutzten, um öffentliche Diskussionen über Geschmack und Häuslichkeit zu führen.
Der Geschmacksdiskurs bezieht sich sowohl auf kulturelle Werte als auch auf physische Zwänge und dient somit als Brücke zwischen dem umkämpften Raum des Selbst und des Körpers, insbesondere für Frauen im 19. Jahrhundert.
Kochbücher stellen wichtige Berührungspunkte zwischen sozialen Philosophien, kulturellen Überzeugungen und rhetorischen Traditionen dar, und durch ihre Rhetorik werden wir Zeuge der Rolle der Frauen als republikanische Mütter, sentimentale Evangelisten, Spendensammlerinnen in Kriegszeiten, Hauswirtschafterinnen und Sozialreformerinnen. Jahrhunderts, des Bürgerkriegs und des Wiederaufbaus, der progressiven Ära und der zunehmenden rassistischen Spannungen des frühen 20. Jahrhunderts.
Sarah W. Walden untersucht die Rolle des Geschmacks als eine sich entwickelnde rhetorische Strategie, die es verschiedenen Frauen ermöglichte, sich durch veröffentlichte häusliche Texte am öffentlichen Diskurs zu beteiligen.