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Talking Back
In den fähigen Händen von Rebecca L'Bahy erweist sich das Hinterfragen der Häuslichkeit und das "Widersprechen" ihrer Kritiker als ein reizvolles poetisches Unternehmen. Mit einprägsamen Details und vollendeter Diktion und Syntax erkundet L'Bahy die emotional komplexe Aufgabe, Eltern zu sein, während sie arbeitet, das Kind eines alternden Elternteils und eines kleinen Kindes zu sein, sich lebhaft an ihre Vergangenheit zu erinnern, während sie dynamisch in der Gegenwart lebt. Die Kunst des Gedichteschreibens und das tägliche Leben ergänzen und informieren sich gegenseitig in dieser fesselnden Sammlung. Ich konnte es nicht aus der Hand legen.
-Martha Collins
Talking Back ist das Debüt einer Dichterin, deren intensiv ironisches, prüfendes und furchtloses Werk jede Nuance auf dem Spektrum zwischen Wut und Lob registriert. In einem Gedicht starrt der Hahn auf der Cornflakes-Schachtel sie an, "aus seinem einen Auge, / als wünschte er, er könnte fliegen, / aus seiner Pappwelt an einen guten Ort". In einem anderen Gedicht stellt sie sich, während sie ein Thunfischsandwich bestellt, den Tod des Fisches vor, wie die Männer "mit Picks auf die Augen einstechen, / auf die Augen hinter meinen Augen einstechen". Leidenschaftlich diagnostisch, reich an klanglicher und phantasievoller Verve, aufmerksam sowohl für die Schwere als auch für die Anmut des Lebens, sind dies Gedichte, die wissen, dass in einer Welt, die so verzweifelt nach Rettung sucht, selbst ein einfaches, bescheidenes Gedicht "ein Held werden muss, / um das mächtigste Bild zu jagen". Rebecca L'Bahys Gedichte scheitern nie in diesem Streben.
-Daniel Tobin
Rebecca L'Bahys Gedichte sind wie ein sehr guter dunkler Roggen: einladend, solide, aus echten Zutaten hergestellt, nahrhaft. Sie schreibt aus ihrem Leben als Vorstadtmutter, als berufstätige Frau, als Jüdin, als Familienmitglied, als jemand, der sich mit der Welt um sich herum beschäftigt. Ich kann mir keine besseren Gedichte über das Pendeln vorstellen, und ihre Gedichte über das Muttersein sind ehrlich und bewegend.
-Marge Piercy