Bewertung:

David Brandts „Common Sense 2.0“ stellt eine kritische Analyse der sozioökonomischen Probleme dar, mit denen Amerika konfrontiert ist, und ermutigt die Leser, den Niedergang der Mittelschicht und die systemischen Probleme zu erkennen, die von der Politik und der Macht der Unternehmen herrühren. Das Buch bietet zwar keine konkreten Lösungen, will aber den Lesern Wissen vermitteln und sie zum Handeln auffordern, um Veränderungen zu bewirken.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert, leicht zu lesen und regt zum Nachdenken an und bietet einen überzeugenden Überblick über die Probleme der Mittelschicht. Es ist mit nur 98 Seiten sehr knapp gehalten und damit für ein breites Publikum zugänglich. Die Rezensenten schätzen den motivierenden Ton und die Aufforderung zu mehr bürgerschaftlichem Engagement. Viele fanden es erhellend, mit einer guten Mischung aus Fakten und Perspektiven, und empfahlen es als unverzichtbare Lektüre für das Verständnis der aktuellen amerikanischen Missstände.
Nachteile:Einige Leser merkten an, dass es dem Buch an spezifischen Lösungen oder umsetzbaren Strategien innerhalb des aktuellen politischen Rahmens mangelt, was es als unvollständig erscheinen lassen könnte. Einige Kritiker waren der Meinung, dass es von einer tieferen Erforschung möglicher Reformen profitieren würde, anstatt nur Probleme aufzuzeigen.
(basierend auf 15 Leserbewertungen)
Common Sense 2.0: A Revolution to Establish Real Equality and Restore America's Middle Class
Als Nation sind wir nicht immer gut darin, uns selbst zu betrachten. Um voranzukommen, müssen wir jedoch nach innen schauen.
Wir müssen dieser Nation einen Spiegel vorhalten und anerkennen, was aus ihr geworden ist. Wir müssen eine nüchterne Bewertung vornehmen. Wie konnte ein Land, das sich so sehr für Freiheit und Gleichheit einsetzt, zu einem Zufluchtsort für die Reichen und Mächtigen werden, während die Mittelschicht langsam dezimiert wird? Ich will den Vergleich nicht überstrapazieren, aber es ist ein Tod durch tausend Schnitte.
In den letzten 40 Jahren haben Sonderinteressen die Bedürfnisse des Volkes verdrängt, zumindest bei den Kongressabgeordneten.
Denken Sie an den sprichwörtlichen Frosch im Topf. Wenn man ihn in heißes Wasser wirft, springt er sofort heraus.
Legt man ihn jedoch in kühles Wasser und erhöht langsam die Temperatur, merkt er es kaum... bis es zu spät ist. Vier Jahrzehnte lang haben eigennützige Politiker den Druck auf Amerikas Mittelschicht erhöht.
Sie haben den systemischen Rassismus ignoriert, der dieses Land viel zu lange zurückgehalten hat. Dieses Buch ist ein Plädoyer für eine revolutionäre Machtübergabe. Es ist an der Zeit, dass Menschen mit gutem Gewissen die Kontrolle übernehmen.