
Separated Migrant Young Women in State Care: Living in Contested Spaces
Dieses Buch befasst sich mit den Reaktionen der Staaten auf Migrantenmädchen, die von ihrer Familie getrennt sind und als unbegleitete oder gehandelte junge Menschen in staatliche Betreuungssysteme kommen. Das Buch stützt sich auf Forschungen mit Mädchen und Sozialarbeitern in Großbritannien, um zu untersuchen, was passieren kann, wenn unbegleitete Mädchen an den Grenzen und innerhalb der Betreuungssysteme auf Fachkräfte treffen.
Es wird untersucht, wie sich unbegleitete Mädchen in den Zielländern an unterschiedliche Vorstellungen davon anpassen, was es bedeutet, ein Mädchen zu sein, und wie sich dies auf ihre anderen sich überschneidenden Identitäten auswirkt. Das Buch zeigt auf, wie Mädchen sich willkommen fühlen können, aber auch, wie junge Migrantinnen auf ausgrenzende Weise gesehen werden können.
Es wird argumentiert, dass die Erzählung vom zerbrechlichen "Flüchtlingskind" nicht hilfreich ist, um einzelne Mädchen zu verstehen. Mit Hilfe von Theorien und einer klaren Sprache, die sowohl für Akademiker als auch für Praktiker relevant ist, schließt die Autorin eine Lücke in der Forschung über junge Frauen mit Migrationshintergrund und Opfer von Menschenhandel, die in den Betreuungssystemen weltweit häufig eine Minderheit darstellen.