Bewertung:

Das Buch „Getting Schooled“ von Garret Keizer ist eine aufschlussreiche und freimütige Erkundung des Lehrerberufs an einer Schule im ländlichen Vermont. Es verbindet persönliche Anekdoten mit scharfen sozialen Kommentaren, hebt die Herausforderungen und Freuden des Lehrerberufs hervor und übt gleichzeitig Kritik am aktuellen Zustand des öffentlichen Bildungswesens. Das Buch wird für seine Eleganz und emotionale Tiefe gelobt und spricht sowohl Pädagogen als auch Leser an.
Vorteile:⬤ Fesselnder Schreibstil, der den Leser in die Welt des Klassenzimmers versetzt.
⬤ Scharfer sozialer Kommentar, gemischt mit Humor und aufrichtigen Überlegungen.
⬤ Bietet nachvollziehbare Anekdoten für Lehrer, die deren Erfahrungen und Frustrationen bestätigen.
⬤ Zeigt aktuelle Herausforderungen im Bildungssystem auf, insbesondere im Zusammenhang mit standardisierten Tests und Bildungsreformen.
⬤ Gefeiert für seine elegante Prosa und nachdenklichen Einsichten über Lehren und Lernen.
⬤ Einige Leser finden, dass der Tonfall zu negativ oder kritisch sein kann.
⬤ Einige Rezensenten fanden Teile des Buches ermüdend oder ohne klare Aussage.
⬤ Die Fokussierung auf die Frustrationen des Autors mag nicht bei allen Lesern Anklang finden, vor allem nicht bei denen, die mit den pädagogischen Herausforderungen nicht vertraut sind.
(basierend auf 32 Leserbewertungen)
Getting Schooled: The Reeducation of an American Teacher
A New York Times Editors' Choice
Keizer schreibt eloquent und einfühlsam... Mehr als nur nachdenklich, vernünftig, sorgfältig beobachtet, elegant geschrieben und zutiefst menschlich, ist dieses Buch auch etwas Seltenes, ein Werk von echter Weisheit. - Chicago Tribune
Es gibt wohl keinen Beruf, der von Nicht-Praktikern so ständig diskutiert, reguliert und verleumdet wird wie der des Lehrers. Die Stimmen der Lehrer selbst fehlen jedoch auffallend oft. Entgegen diesem Trend nimmt uns der Lehrer und Schriftsteller Garret Keizer in diesem fesselnden Bericht über seine Rückkehr an dieselbe High School im ländlichen Vermont mit, an der er vor vierzehn Jahren unterrichtet hat.
Vieles hat sich seitdem verändert - ein ehemaliger Schüler ist sein Direktor, standardisierte Tests sind der herrschende Gott, und das Rauchen in der Jungentoilette wurde durch SMS in der Jungentoilette abgelöst. Noch vertrauter sind die Auswirkungen der Armut, der Überschwang der Jugend und die schwindelerregende Arbeitsbelastung, die durch die Technologie sowohl zugenommen als auch abgenommen hat. Getting Schooled ist zugleich heftig kritisch und tief nachdenklich und zeigt die Hindernisse auf, mit denen sich Lehrer täglich konfrontiert sehen - und nimmt dabei einige liebgewonnene Glaubenssätze aufs Korn: dass das öffentliche Bildungswesen dem Untergang geweiht ist, dass der heldenhafte Lehrer das Heilmittel für alles ist, was die Bildung kränkelt, dass Bildungsreformen als billiger Ersatz für gesellschaftliche Reformen dienen können.