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Grasslands Grown: Creating Place on the U.S. Northern Plains and Canadian Prairies
In Grasslands Grown untersucht Molly P. Rozum die beiden miteinander verbundenen Konzepte der regionalen Identität und des Ortssinns, indem sie eine einzige nordamerikanische ökologische Region untersucht: die Great Plains der USA und die kanadischen Prärieprovinzen. Alle oder Teile der heutigen Bundesstaaten Alberta, Montana, Saskatchewan, North Dakota, South Dakota und Manitoba bilden das Zentrum dieser transnationalen Region.
Als Kinder arbeitete, spielte und reiste die erste Generation von Bewohnern der nördlichen Grasländer nach der Eroberung mit Haus- und Wildtieren, was sie mit der Ökologie vertraut machte und den Rhythmus des Ortes prägte. Als Erwachsene bemühten sich die Mitglieder dieser Generation der Siedlergesellschaft, sich an das nördliche Grasland anzupassen, indem sie sowohl die Landwirtschaft diversifizierten als auch die Umwelt schützten.
Rozum argumentiert, dass Umweltbewusstsein, einschließlich seiner ökologischen und kulturellen Aspekte, der Schlüssel zur Herausbildung eines Ortssinns und einer regionalen Identität ist. Die beiden Konzepte überschneiden sich und verstärken sich gegenseitig: Der Ort ist eher lokal, ökologisch und emotional-sinnlich, während die Region eher ideell, national und geografisch geprägt ist. Diese fesselnde Studie untersucht das Wachstum von Orts- und regionalen Identitäten, wie sie sich innerhalb von Generationen und über den Lebenszyklus hinweg herausgebildet haben.