
Violence in African Elections: Between Democracy and Big Man Politics
Mehrparteienwahlen sind zum Gradmesser für alle Demokratien geworden, und die Ausbreitung dieser Systeme in ganz Afrika wurde weithin als ein Zeichen für den Fortschritt des Kontinents in Richtung Stabilität und Wohlstand gefeiert. Solche Wahlen bringen jedoch ihre eigenen Herausforderungen mit sich, insbesondere die oft heftige interne Gewalt nach umstrittenen Ergebnissen.
Die Folgen dieser Gewalt können tiefgreifend sein, da sie die Legitimität des demokratischen Prozesses untergraben und in einigen Fällen Länder in einen Bürgerkrieg oder eine erneute Diktatur stürzen. Durch die Kartierung, Analyse und den Vergleich von Fällen von Gewalt bei Wahlen an verschiedenen Orten in Afrika - darunter Kenia, die Elfenbeinküste und Uganda - wirft diese Sammlung detaillierter Fallstudien ein Licht auf die zugrunde liegende Dynamik und die subnationalen Ursachen von Wahlkonflikten und zeigt, dass sie das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels zwischen Demokratisierung und dem älteren, klientelistischen System der "Big Man"-Politik sind.
Violence in African Elections ist für Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger aus allen Bereichen der Sozial- und Geisteswissenschaften, die sich für Demokratisierung, Friedenssicherung und Friedensforschung interessieren, unverzichtbar. Es liefert wichtige Erkenntnisse darüber, warum manche Gemeinschaften anfälliger für Gewalt bei Wahlen sind als andere, und bietet praktische Vorschläge zur Verhinderung von Gewalt durch verbesserte Wahlbeobachtung, Wähleraufklärung und internationale Unterstützung.