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Violentologies: Violence, Identity, and Ideology in Latina/O Literature
Violentologies: Violence, Identity, and Ideology in Latina/o Literature (Gewalt, Identität und Ideologie in der Latina/o-Literatur) untersucht, wie verschiedene Formen von Gewalt ein breites Spektrum von Latina/o-Subjektivitäten oder Latinidades von 1835 bis heute untermauern.
Unter Rückgriff auf das kolumbianische interdisziplinäre Feld der Gewaltstudien, das als violentolog�a bekannt ist und die Transformation der kolumbianischen Gesellschaft während eines Jahrhunderts politischer und zwischenmenschlicher Gewalt untersucht, passt dieses Buch den Neologismus violentology als heuristisches Mittel und epistemische Kategorie an, um die Bedeutung von Gewalt in der Geschichte, dem Leben und der Kultur von Latina/o in den USA und weltweit zu erfassen. Auf der Grundlage von einhundert Primärtexten und Archivdokumenten aus einem breiten Spektrum von Latina/o-Gemeinschaften - Chicana/o, Puerto Ricaner, Kubaner, Dominikaner, Salvadorianer, Guatemalteken und verschiedene gemischte Herkünfte und transversale Hybride auf der ganzen Welt - stellt Violentologies mehrere Generationen von Latinx-Kämpfern, Nichtkämpfern in Kriegszeiten und Zivilisten in Friedenszeiten vor, deren Identitäten und Ideologien sich durch die vertrauten Latinidades hindurch und auch weit darüber hinaus erstrecken.
Auf der Grundlage dieses diskrepanten Archivs artikuliert Violentologies eine kontrapunktische Bewertung des unausgegorenen, widersprüchlichen und komplexen Spektrums gewaltbasierter Latina/o-Ontologien und -Epistemologien und entsprechender Machtverhandlungen oder Ideologien gemäß einer expansiven und metakritischen Pan-Latina/o-Methodologie und letztlich eines anti-identitären Post-Latina/o-Paradigmas.