Bewertung:

Michael Fox' Memoiren „Becoming Ordinary“ sind ein emotionaler, detaillierter Bericht über seine frühen Jahre als Holocaust-Überlebender und Einwanderer, der sich mit Themen wie Erinnerung, Familie und dem Zustand des Menschen auseinandersetzt. Rezensenten loben die Lebendigkeit seines Schreibens und die emotionale Tiefe seiner Erfahrungen, die die Erzählung sowohl persönlich als auch universell ansprechend machen.
Vorteile:Die Memoiren sind wunderschön geschrieben, mit einer unmittelbaren und kristallinen Bildsprache, die komplexe Emotionen und Erinnerungen festhält. Die Rezensenten schätzen die tiefen Einblicke in die menschliche Existenz und die Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen, darunter die Geschichte des Holocaust, die Familiendynamik und die Erfahrungen der Einwanderer. Fox' Erzählung bietet Wärme, Humor und eine selbstkritische Perspektive.
Nachteile:Einige Leser könnten den emotionalen Inhalt als schwer empfinden, da er sich mit Themen wie Trauma und Vertreibung befasst. Außerdem könnte der Fokus auf spezifische historische Kontexte wie den Holocaust nicht bei allen Lesern gleichermaßen auf Resonanz stoßen.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Becoming Ordinary: A Youth Born of the Holocaust, What I Kept, What I Let Go...
Was ist ein Jude? Ein Jude ist jemand, der mit Gott streitet, ob er an ihn glaubt oder nicht.
Der Krieg war schon lange vorbei, aber der Holocaust lebte in seiner Familie weiter. Er war der Subtext seines Lebens, das Trauma, das ihn gefangen hielt. Das Lied seines Vaters, des Dichters, über seine Geburt verfolgte ihn von früh an. Er wurde Menachem, Trost genannt...
Über den Gipfeln entrollen sich niedrige Wolken
Düstere, graue, sie breiten sich aus
Wie Gesichter aus meinem fernen Land
Ihr Ruf erklingt unausgesprochen:
Bringt neues Leben hervor, sie schreien -
Um sechs Millionen Tote zu ersetzen.
Wie konnte er weitermachen? Doch er wusste, dass er es musste.