Bewertung:

Das Buch erhält positive Kritiken für seine schönen Illustrationen, den aufschlussreichen Inhalt und die Qualität der Texte. Einige Rezensenten bemängeln jedoch die Druckqualität und die enttäuschende Weichheit des Einbands im Vergleich zur hohen Qualität der Seiten.
Vorteile:⬤ Tolle Illustrationen
⬤ aufschlussreicher Inhalt
⬤ fesselnde Erzählung von Giger
⬤ gut für Kunstliebhaber
⬤ schöne Kunstwerke
⬤ gut verpackt und in ausgezeichnetem Zustand angekommen
⬤ hochauflösende Bilder
⬤ eine gute Einführung in Gigers Werke.
⬤ Die Druckqualität ist manchmal niedrig, so dass es schwierig ist, Details zu erkennen
⬤ der Einband ist enttäuschend und fühlt sich im Vergleich zu den Seiten fadenscheinig an
⬤ einige Benutzer fanden es wiederholend, wenn sie bereits größere Giger-Sammlungen besitzen
⬤ einige Exemplare kamen beschädigt an.
(basierend auf 150 Leserbewertungen)
Der Schweizer Künstler HR Giger (1940-2014) ist vor allem für seine Kreation des Weltraummonsters in Ridley Scotts Science-Fiction-Horrorfilm Alien aus dem Jahr 1979 bekannt, für die er einen Oscar erhielt. Rückblickend war dies nur eine der populärsten Ausprägungen von Gigers biomechanischem Arsenal an Kreaturen, die konsequent Hybride aus Mensch und Maschine zu Bildern von gespenstischer Kraft und dunkler Psychedelik verschmolzen.
Die Visionen berufen sich auf Dämonen der Vergangenheit, die bis zu Gigers frühesten Kindheitsängsten zurückreichen, und beschwören Zukunftsmythologien. Vor allem aber brachten sie die kollektiven Ängste und Phantasien seiner Zeit zum Ausdruck: die Angst vor dem Atom, vor Umweltverschmutzung und Ressourcenverschwendung sowie vor einer Zukunft, in der unser Körper von Maschinen abhängt.
Von surrealistischen Traumlandschaften, die mit einer Spritzpistole und Schablonen geschaffen wurden, bis hin zu Plattencover-Designs, von guillotinenartigen Skulpturen bis hin zu selbst entworfenen Bars führt uns Giger persönlich durch sein facettenreiches Universum in dieser definitiven Einführung in einen Meister des Horrors. Detaillierte Reproduktionen und Entwürfe sowie ein Vorwort von Timothy Leary ergänzen Gigers intime autobiografische Texte.