Bewertung:

Das Buch erforscht Themen der Sterblichkeit durch eine Mischung aus persönlichen Erzählungen, wissenschaftlichen Untersuchungen und historischen Bezügen und stellt den Tod als einen wichtigen, aber oft ignorierten Aspekt des Lebens dar. Während einige Leser das Buch als aufschlussreich und gut geschrieben empfanden, kritisierten andere die mangelnde Konzentration und die grammatikalischen Fehler.
Vorteile:Der Text ist leicht verständlich und vermeidet Fachjargon, so dass komplexe wissenschaftliche Themen auch für Nicht-Wissenschaftler verständlich sind. Viele Rezensenten schätzten die aufschlussreiche, humorvolle Auseinandersetzung mit der Sterblichkeit und die Verflechtung von persönlicher Geschichte und wissenschaftlichen Fakten.
Nachteile:Einige Leser empfanden das Buch als mäandernd und ohne klare Aussage und warfen ihm vor, sinnlos zu sein. Außerdem wurde auf grammatikalische Fehler hingewiesen, und einige waren der Meinung, dass das Buch seine Themen nicht angemessen mit dem Hauptthema Tod verknüpft.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Gilgamesh in the 21st Century: A Personal Quest to Understand Mortality
"Muss ich sterben? ", fragte Gilgamesch. Fünfundvierzig Jahrhunderte später stellen wir uns immer noch die gleiche Frage.
Der Wissenschaftsautor Paul Bracken unternimmt eine heitere Bestandsaufnahme des menschlichen Daseins, um zu erkunden, was es bedeutet, sterblich zu sein, und was unser Schicksal sein könnte. Diese wissenschaftliche Neuinterpretation der alten Gilgamesch-Sage befasst sich mit einer Vielzahl von Themen wie dem Ursprung des Lebens, der Funktionsweise des menschlichen Geistes und den Möglichkeiten der Lebensverlängerung. Der alte Gilgamesch war so verzweifelt über den Tod seines Freundes Enkidu und so erschüttert von dem Wissen, dass auch er sterben würde, dass er sich gegen sein Schicksal auflehnte und sich auf die Suche nach Erlösung machte.
Ebenso fragte sich Bracken im Alter von elf Jahren, ob es einen Weg gäbe, seinen Großvater von den Toten zurückzuholen, und hat seitdem über diese Frage nachgedacht. Ist der Tod ein Problem, das gelöst werden muss, oder ist er ein wesentlicher Aspekt unseres Menschseins? "Wir Menschen wehren uns instinktiv gegen die Vorstellung des persönlichen Aussterbens.
In seinem nachdenklichen und äußerst lesenswerten Buch Gilgamesch im 21. Jahrhundert galoppiert Paul Bracken mühelos durch eine erstaunliche Bandbreite von Wissenschaften, um diese belastende menschliche Neigung in die richtige Perspektive zu rücken, sowohl für sich selbst als auch für uns.
"IAN TATTERSALL, Amerikanisches Museum für Naturgeschichte, New York City.