Bewertung:

Das Buch ist eine transformative und künstlerische Erkundung des Nordirlandkonflikts mit einzigartigen Fotografien von Gilles Peress und kontextbezogener Erzählung. Es wurde wegen seiner Qualität und der schnellen Lieferung durch den Verlag sehr positiv aufgenommen.
Vorteile:Transformativer Inhalt, hochwertige Fotografie, gut kontextualisierte Erkundung des Nordirlandkonflikts, künstlerischer Erfolg, schnelle Lieferung durch den Verlag.
Nachteile:Keine explizite Erwähnung in den Rezensionen.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Gilles Peress and Chris Klatell: Annals of the North
Ein Almanach zur Welt von Gilles Peress' Whatever You Say, Say Nothing, das die Jahrzehnte des Nordirlandkonflikts schildert
In Annals of the North kombinieren der in New York lebende Fotograf Gilles Peress (geb. 1946) und der Schriftsteller und Rechtsanwalt Chris Klatell Essays, Geschichten, Fotografien, Dokumente und Zeugenaussagen, um dem Leser die komplizierten und widersprüchlichen Geschichten zu eröffnen, die aus dem Konflikt im Norden Irlands entstanden sind.
Nordirland, das 800 Jahre Kolonisierung hinter sich hat, aber nur so groß ist wie Connecticut (mit der Hälfte seiner Bevölkerung), bietet ein bemerkenswert intimes Bühnenbild. In einer Verflechtung von Text und Bild untersucht Annals of the North den vielschichtigen Kampf zwischen irischen Republikanern und Nationalisten, protestantischen Unionisten und Loyalisten sowie den imperialen Briten, um umfassendere Themen wie Empire, Vergeltung und Verrat sowie die spannungsgeladene Dialektik zwischen den gewöhnlichen Anforderungen des Alltags und periodischen Gewaltexplosionen zu untersuchen. Das Buch ist zugleich weitreichend und zutiefst persönlich und politisch, abwechselnd dicht und humorvoll, juristisch und literarisch.