
Girmitiyas: The Making of their Memory-keepers from Indian Indentured Diaspora
Sie sind heute über den ganzen Globus verstreut, Nachkommen von Girmitiyas, indentured labourers und anderen subalternen Gruppen von Indern. Die Reise ihrer Vorfahren von Indien in die tropischen Zuckerkolonien im 19.
und 20. Jahrhundert war beschwerlich, aber sie haben sich aus den Trümmern der Subalternität erhoben und den Grundstein für viele Kolonien gelegt, von Südafrika bis Surinam und vielen Orten dazwischen. In den Geschichtsbüchern wurden sie jedoch zumeist als ein Volk ohne Handlungsfähigkeit und Menschlichkeit ignoriert, das es nicht wert ist, beachtet zu werden.
Dieses Bild hat sich in den letzten Jahrzehnten vor allem dank Wissenschaftlern wie denen, die in diesem Band vertreten sind, gewandelt. In den Aufsätzen in diesem Band schreiben Wissenschaftler aus der indischen subalternen Diaspora über ihre unwahrscheinlichen Reisen und glücklichen Veränderungen angesichts großer Widrigkeiten, über die Einflüsse, die ihr Denken und ihre Herangehensweise an das Studium der Vergangenheit ihrer Vorfahren geprägt haben.
Das ist Wissenschaft aus nächster Nähe und persönlich, nicht ausgetrocknet und trocken. Die Aufsätze sind faszinierende, oft bewegende Geschichten, die in ihrer Gesamtheit einen unverzichtbaren Einblick in die Entstehung eines Geschichtsbereichs geben, der durch ihr Eingreifen vor der Vergessenheit gerettet wurde.
Dabei werden sowohl die Autoren als auch ihre Vorgänger geadelt.