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Faith and Human Rights: Christianity and the Global Struggle for Human Dignity
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 stellt einen Höhepunkt der moralischen Überlegungen des 20. Jahrhunderts dar, doch sechzig Jahre später werden die Menschenrechte auf der ganzen Welt verweigert, umgangen oder ignoriert.
Wo stehen religiöse Menschen in dieser Situation? Ein Philosoph und ein Theologe befassen sich mit diesen Fragen mit Autorität, Klarheit und echter Leidenschaft in einer Weise, die weder die Religion noch religiöse Menschen verschont, die zu den ungeheuerlichsten Menschenrechtsverletzern der Welt gehören. Faith and Human Rights argumentiert, dass die Idee der Menschenrechte nicht ausschließlich religiös ist, sondern dass ihre Verwirklichung in der Praxis dringende Maßnahmen seitens der Menschen aller Glaubensrichtungen - und auch ohne Glauben - erfordert. Die Autoren sind der Ansicht, dass der Glaube hier zwar einen wertvollen Beitrag leisten kann, dass aber die Weltreligionen einer aufmerksamen Neubewertung bedürfen, wenn sie als echte Partner im globalen Kampf um die Menschenwürde fungieren sollen.
In Anerkennung der zweideutigen moralischen Legitimität ihrer eigenen Tradition, des Christentums, greifen die Autoren auf christologische Themen zurück, um Entwürfe für eine kultursensible "Theologie der Menschenrechte" zu entwerfen. ".