Bewertung:

Faith, Interrupted ist eine nachdenkliche Erkundung des Glaubens und des persönlichen Weges vor dem Hintergrund bedeutender historischer Ereignisse, insbesondere des Vietnamkriegs. Die Lebensgeschichte des Autors verflechtet sich mit der eines engen Freundes und bietet einen nuancierten Blick auf Konflikte, Gemeinschaft und spirituelle Kämpfe. Die Leser schätzen die ehrliche Auseinandersetzung mit dem Glauben und die persönliche Erzählung des Autors, aber einige kritisieren das Buch für seinen langsamen Beginn und den vermeintlichen Mangel an Tiefe in der Auseinandersetzung mit dem Glauben.
Vorteile:⬤ Nachdenkliche Erforschung des Glaubens und des Wachstums durch persönliche Erfahrungen.
⬤ Fesselnde Erzählung, die bei Lesern, die ähnliche Kämpfe durchgemacht haben, Anklang findet.
⬤ Fesselnder Schreibstil, der das Interesse der Leser aufrecht erhält.
⬤ Ehrliche und reflektierende Betrachtung der persönlichen und spirituellen Reise.
⬤ Bietet eine einzigartige Perspektive auf das Leben während der Zeit des Vietnamkriegs.
⬤ Manche Leser finden den Anfang des Buches langsam und uninteressant.
⬤ Der Schwerpunkt auf den persönlichen Erinnerungen könnte diejenigen enttäuschen, die eine tiefere theologische Erforschung suchen.
⬤ Kritiker bemängeln, dass das Buch den Glaubensweg des Autors nicht ausreichend wiedergibt und sich zu sehr auf eine Ersatzfigur verlässt.
⬤ Einige Leser erwarteten eine stärkere Kritik am Christentum, fanden diese aber nicht, vor allem in den früheren Kapiteln.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
Faith, Interrupted: A Spiritual Journey
Eine zutiefst persönliche, tief empfundene Erkundung des Geheimnisses des Glaubens - ihn zu haben, ihn zu verlieren, auf seine Rückkehr zu hoffen.
“ Lax hat einen beständigen, ruhigen Liebesbrief an einen Glauben geschrieben, den er verloren hat.... Mitfühlend und fesselnd.“ -- The New York Times Book Review
Als Sohn eines episkopalen Priesters entwickelt Eric Lax in seiner Jugend eine tiefe religiöse Bindung und einen ausgeprägten moralischen Kompass, für den er bereit ist, ins Gefängnis zu gehen, als er sich dem Militärdienst in Vietnam widersetzt. Sein Glaube bleibt bestehen, bis er mit Mitte dreißig beginnt, das Unhinterfragbare zu hinterfragen: die Rolle Gottes in seinem Leben. Als Antwort darauf setzt sich Lax mit dem Vater, der ihn inspiriert hat, und mit seinem besten Freund, einem zum Priester gewordenen Vietnamkriegshelden, auseinander. Ihre fortlaufenden und erhellenden Dialoge, die voller Weisheit und Einsicht sind, offenbaren viel über drei Männer, die Gott, Pflicht und Krieg auf sehr unterschiedliche Weise angehen. Lax bietet eine ungewöhnliche und erfrischende Perspektive, indem er die religiöse Überzeugung von beiden Seiten wohlwollend beleuchtet - als jemand, der seinen Glauben verloren hat, ihn aber immer noch respektiert.