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Faith-Based Organizations in Transnational Peacebuilding
Welchen Einfluss haben glaubensbasierte Organisationen auf die Arbeit der transnationalen Friedenskonsolidierung, der Entwicklung und der Menschenrechtsverteidigung? Wie wird die politische Rolle solcher Organisationen durch ihre religiösen Ideen und Praktiken geprägt? Dieses Buch geht diesen Fragen nach, indem es untersucht, wie drei transnationale religiöse Organisationen - Religionen für den Frieden, die Gemeinschaft von Taiz und die International Justice Mission - ihre eigenen religiösen Praktiken, Werte und Identitäten konzipieren und wie diese Handlungen und Ideen ihre politischen Ziele und Strategien beeinflussen.
Das Buch zeigt die politische Bedeutung des Gebets in der Arbeit transnationaler religiöser Organisationen auf, insbesondere in den Bereichen Konfliktlösung, Post-Konflikt-Integration, Agenda-Setting und bei der Formulierung von Erzählungen über Gerechtigkeit und Versöhnung. Außerdem werden die besonderen Strategien bewertet, die glaubensbasierte Organisationen anwenden, um mit religiösen Unterschieden umzugehen.
Ein zentrales Ziel des Buches ist es, einen neuen Weg zur Untersuchung von „Religion“ in der internationalen Politik vorzuschlagen, indem aktiv hinterfragt und darüber nachgedacht wird, was es für eine Handlung, eine Idee oder eine Gemeinschaft bedeutet, „religiös“ zu sein.