
Equality and Social Policy
Das ursprünglich 1978 erschienene Buch enthält eine philosophische Analyse des Gleichheitsgrundsatzes sowie eine Untersuchung der institutionellen Auswirkungen dieses Grundsatzes im Bereich der Sozialpolitik. Der Autor unterscheidet zwischen einer „verfahrensrechtlichen“ und einer „materiellrechtlichen“ Version des Gleichheitsgrundsatzes und untersucht die Auswirkungen beider.
Die verfahrensrechtliche Gleichheit wird mit dem Konzept der Gleichheit identifiziert und beinhaltet die Empfehlung, dass gleiche Fälle auch gleich behandelt werden sollten. Die Anwendung dieses Grundsatzes auf einige politische Argumente im Bereich der Sozialpolitik, wie z. B.
die Familienbeihilfe, wird erörtert. Der Autor definiert den materiellen Grundsatz als die Regel, dass Personen das gleiche Maß an wirtschaftlichem Wohlstand teilen sollten. Es werden einige Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Grundsatzes der gleichen Wohlfahrt erörtert, insbesondere im Hinblick auf die Rentenpolitik.
Es wird eine originelle Interpretation der logischen Beziehung zwischen dem Prinzip der Bedürftigkeit und dem der Gleichheit vorgeschlagen und auf den Fall der Gesundheitsdienste angewandt. Die letzten beiden Kapitel befassen sich mit den institutionellen Auswirkungen des Gleichheitsgrundsatzes. In diesen Kapiteln werden einige wichtige politische Auseinandersetzungen über die Organisation der Sozialpolitik analysiert, wie z.
B. die Vereinbarkeit umfassender sozialer Wohlfahrtsmaßnahmen mit der Marktwirtschaft.