Bewertung:

Das Buch „Glenarvon“ von Lady Caroline Lamb, das von persönlicher Rache an Lord Byron angetrieben wird, vermischt historische Zusammenhänge und fiktive Erzählungen, was zu einem Werk führt, das sowohl faszinierende Elemente als auch erhebliche Schwächen aufweist.
Vorteile:Die Einleitung ist informativ und stellt die Geschichte in einen guten Kontext. Sie enthüllt interessante Details über das Leben von Lamb und bietet eine gotische Darstellung ihrer Beziehung zu Byron. Sie ist für ihre historische Bedeutung bekannt und bietet Einblicke in die Berühmtheiten des Londoner Regency-Zeitalters.
Nachteile:Die Prosa wird oft als schwülstig, überdramatisch und schlecht getaktet beschrieben. Viele Leser empfanden ihn als langweilig und die Abschnitte lenkten von der Gesamterzählung ab. Einige waren der Meinung, dass die Geschichte klarer hätte sein können, da die Mischung aus Fakten und Fiktion verwirrend sein kann und es ihr an einer geradlinigen Erzählweise mangelt.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Als die Morgensonne aufging, schien sie hell und strahlend auf das Tal von Altamonte, sein prächtiges Schloss und seinen See. Aber eine drohende Wolke verdunkelte den Himmel, als Camioli seine Augen erhob und sie traurig auf die verfallene Priorei von St.
Alvin und die verlassenen Hallen von Belfont richtete. -- „Wehe dem Haus von Glenarvon“, sagte er. „Wehe dem Haus meines Gönners und Wohltäters.
Verwüstung und Kummer sind über die Mächtigen gekommen. Trauere um den Helden, der in der Schlacht erschlagen wurde.