Bewertung:

Das Buch „Glock: The Rise of America's Gun“ von Paul M. Barrett bietet eine detaillierte und fesselnde Geschichte der Glock-Pistole, von ihren Anfängen durch Gaston Glock bis zu ihrer weit verbreiteten Annahme durch Strafverfolgungsbehörden und Zivilisten in den USA. Rezensionen heben die gründliche Recherche, die unterhaltsame Erzählung und die aufschlussreiche Darstellung der Charaktere und Geschäftstaktiken hinter dem Erfolg von Glock hervor, während sie auch Fälle von Voreingenommenheit in der Schrift des Autors in Bezug auf Waffenkontrolle feststellen.
Vorteile:⬤ Gut recherchierte und fesselnde Erzählung, die die Geschichte der Glock-Pistole und ihres Erfinders behandelt.
⬤ Bietet Einblicke in die Geschäftsstrategien und Marketingtaktiken, die zum Erfolg von Glock beigetragen haben.
⬤ Enthält interessante Anekdoten über Schlüsselfiguren, die mit dem Unternehmen zu tun hatten.
⬤ Das Buch richtet sich sowohl an Waffenliebhaber als auch an Leser, die sich für die Überschneidung von Feuerwaffen und Wirtschaft interessieren.
⬤ Bringt wichtige Gespräche über die Waffenkultur und die Dynamik der Branche in Gang.
⬤ Einige Leser empfinden den Autor als voreingenommen gegenüber bestimmten Aspekten des Waffenbesitzes und der Waffenrechte, insbesondere bei Diskussionen über Magazine mit hoher Kapazität.
⬤ Es fehlt an technischen Details, die sich einige Waffenliebhaber über Glock-Pistolen wünschen würden.
⬤ Einige Rezensionen weisen darauf hin, dass die Kommentare des Autors zur Waffenkontrolle von der historischen Erzählung ablenken.
⬤ Mögliche Fehler im historischen Kontext bezüglich der Entwicklung von Schusswaffen und Magazinen.
(basierend auf 534 Leserbewertungen)
Glock: The Rise of America's Gun
Die Glock-Pistole ist Amerikas Waffe schlechthin.
Sie wird von Hip-Hop-Künstlern geschwärmt und von Polizisten und Gaunern gleichermaßen begehrt. Die 1982 von Gaston Glock entwickelte Pistole kam zu einem günstigen Zeitpunkt nach Amerika.
Die Strafverfolgungsbehörden waren zu dem Schluss gekommen, dass ihre Agenten und Polizisten, die mit den üblichen sechsschüssigen Revolvern bewaffnet waren, von Drogendealern mit halbautomatischen Pistolen überrannt wurden und eine neue Waffe benötigten. Mit ihrem leichten Kunststoffrahmen und dem großvolumigen Federdruckmagazin war die Glock die Waffe der Zukunft. Man konnte sie unter Wasser fallen lassen, aus einem Hubschrauber werfen oder im Schnee liegen lassen, und sie würde immer noch feuern.
Sie war zuverlässig, präzise, leicht und billiger in der Herstellung als der Revolver von Smith & Wesson. Voller Unternehmensintrigen, politischer Manöver, Hollywood-Glanz, blutiger Schießereien - und eines Attentats auf Gaston Glock durch einen ehemaligen Leutnant - ist Glock nicht nur der Insiderbericht darüber, wie das Unternehmen Glock seine Pistole an die Polizeibehörden und später an die Öffentlichkeit vermarktete, sondern auch eine fesselnde Chronik der Entwicklung der Waffenkultur in Amerika.