Bewertung:

Die Rezensionen heben die Bedeutung von „We Have Heard the Chimes at Midnight“ als eine tiefgreifende Erforschung der Herausforderungen und künstlerischen Leistungen von Orson Welles hervor und loben den aufschlussreichen Inhalt, einschließlich der Dialoge, Interviews und Essays zum Film. Das Buch gilt als unverzichtbar für alle, die sich für hohe Kunst und Filmanalyse interessieren.
Vorteile:Reichhaltige und aufschlussreiche Dialoge, wertvolle Essays und Interviews verbessern das Verständnis des Films und sind für alle, die sich für Film und hohe Kunst interessieren, unerlässlich.
Nachteile:Einige Leser werden vielleicht feststellen, dass es sich stark auf Welles' Kämpfe konzentriert, ohne auf die breitere Kulturkritik einzugehen.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Chimes at Midnight: Orson Welles, Director
Unter den Filmen, die von Orson Welles' lebenslanger Beschäftigung mit Shakespeare inspiriert sind, ist Chimes at Midnight (1966) der größte. Es handelt sich um eine meisterhafte Verschmelzung der Shakespeare-Historienstücke, in denen Falstaff, die große komische Figur, die Welles im Film selbst spielt, vorkommt.
Für Welles war die Figur auch potenziell tragisch: Die zum Scheitern verurteilte Freundschaft zwischen Falstaff und Prinz Hal wird zum Bild für das Ende eines Zeitalters. Welles wendet bei diesem epischen Thema die innovativen Filmtechniken an, die ihn in Citizen Kane", Die Frau aus Shanghai" und Der Hauch des Bösen" berühmt gemacht haben. Dieser Band bietet ein vollständiges Continuity-Skript von Chimes at Midnight, einschließlich der berühmten Schlachtsequenz.
Jede Einstellung wird detailliert beschrieben und mit den Originalquellen von Shakesper verschlagwortet, was den Band zu einem unschätzbaren Leitfaden für Welles als Bearbeiter und Schöpfer von Texten macht. Die erste vollständige Transkription des Drehbuchs von Chimes wird begleitet von einer kritischen Einleitung des Herausgebers über Welles' Shakespeare-Adaption, einem speziellen Interview mit Keith Baxter, einem der Hauptdarsteller des Films, in dem die Produktionsgeschichte erörtert wird, Rezensionen und Artikeln sowie einer biografischen Skizze von Welles, einer Filmografie und einer Bibliografie.