
Happiness in Nineteenth-Century Ireland
Einer der beständigsten Tropen der modernen irischen Geschichte ist die MOPE-These, die Idee, dass die Iren das am meisten unterdrückte Volk aller Zeiten waren. Politische Unterdrückung, erzwungene Emigration und endemische Armut stehen im Mittelpunkt der Geschichtsschreibung über das Irland des neunzehnten Jahrhunderts.
Dieser Band stellt die Annahme eines allgemeinen Elends in Frage und zeigt, auf welch unterschiedliche und oft überraschende Weise die Iren ihr Glück suchten, ausdrückten und darüber schrieben. Der Band bringt eine internationale Gruppe etablierter und aufstrebender Wissenschaftler zusammen, die sich mit dem aufstrebenden Gebiet der Geschichte der Emotionen befassen und darüber nachdenken, wie eine Geschichte des Glücks in Irland aussehen könnte. Jahrhundert bezeichnete das Konzept des Glücks ein gewisses Maß an Glück, wurde aber auch mit den positiven Gefühlen in Verbindung gebracht, die ein gutes und moralisches Leben hervorruft.
Glück konnte im Erreichen von Reichtum, Ruhm oder politischem Erfolg gefunden werden, aber auch in der Erleichterung, ein weinendes Baby in den Schlaf zu wiegen. Wenn man Glück im historischen Kontext liest, ist es mehr als nur ein Ausdruck von Zufriedenheit.
In persönlichen Briefen, Tagebüchern und Romanen war der Ausdruck des Glücks mit den Erwartungen des Publikums und des Autors verbunden und von kulturellen Vorstellungen darüber geprägt, worüber man glücklich sein konnte oder sollte. In diesem Band wird untersucht, wie die Idee des Glücks die sozialen, literarischen, architektonischen und ästhetischen Bestrebungen im Laufe des Jahrhunderts prägte.
MITWIRKENDE: Ian d'Alton, Shannon Devlin, Anne Dolan, Simon Gallaher, Paul Huddie, Kerron � Luain, David McCready, Ciara Thompson, Andrew Tierney, Kristina Varade, Mai Yatani.