Bewertung:

Das Buch erforscht die Schnittmenge von Glück und Wirtschaft und bietet eine neue Perspektive und eine eingehende Analyse von Glücksmetriken. Die Rezensionen zeigen ein gemischtes Bild: Die einen finden es langweilig, die anderen schätzen die detaillierten Argumente und Erkenntnisse.
Vorteile:⬤ Ausführliches Material und Forschung zum Thema Glück
⬤ bietet eine neue Perspektive für Ökonomen
⬤ gut belegte Behauptungen, die durch empirische Beweise gestützt werden
⬤ wertvolle Ressource für akademische Arbeiten
⬤ stellt Konzepte wie prozeduralen Nutzen und Auswirkungen auf die Politik vor.
⬤ Einige Leser finden es langweilig
⬤ Kritik an schwachen Argumenten bezüglich der Definition von Glück
⬤ nicht für jeden fesselnd, besonders für diejenigen, die sich nicht für die Materie interessieren.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Happiness: A Revolution in Economics
Ein führender Wirtschaftswissenschaftler erörtert das Potenzial der Glücksforschung (die Quantifizierung des Wohlbefindens) zur Beantwortung wichtiger Fragen, die mit den üblichen Wirtschaftsmethoden nicht analysiert werden können.
Revolutionäre Entwicklungen in den Wirtschaftswissenschaften sind selten. Die konservative Ausrichtung des Fachgebiets und sein fest verankertes Wissen machen es schwierig, neue Ideen einzuführen, die nicht mit der gängigen Theorie übereinstimmen. Die Glücksforschung hat jedoch das Potenzial, die Wirtschaftswissenschaften in Zukunft grundlegend zu verändern. Ihre Ergebnisse, die allmählich in die Standardökonomie einfließen, können in dreierlei Hinsicht als revolutionär angesehen werden: die Messung des erlebten Nutzens mit den Instrumenten der Psychologen zur Messung des subjektiven Wohlbefindens; neue Erkenntnisse darüber, wie Menschen Güter und Dienstleistungen sowie soziale Bedingungen bewerten, die auch nicht-materielle Werte wie Autonomie und soziale Beziehungen berücksichtigen; und politische Konsequenzen dieser neuen Erkenntnisse, die der Regierung verschiedene Möglichkeiten zur Beeinflussung des individuellen Wohlbefindens vorschlagen. Bruno Frey untermauert in Happiness diese drei revolutionären Forderungen für die Glücksforschung, indem er den Schwerpunkt auf empirische Beweise und nicht auf theoretische Vermutungen legt.
Nachdem er die wichtigsten Entwicklungen der Glücksforschung in den Wirtschaftswissenschaften nachgezeichnet und gezeigt hat, dass wir wichtige neue Erkenntnisse darüber gewonnen haben, wie sich Einkommen, Arbeitslosigkeit, Inflation und Einkommensdemonstration auf das Wohlbefinden auswirken, untersucht Frey so weitreichende Themen wie Demokratie und Föderalismus, Selbständigkeit und ehrenamtliche Arbeit, Ehe, Terrorismus und Fernsehen aus der neuen Perspektive der Glücksforschung. Im Hinblick auf die politischen Implikationen beschreibt Frey, wie der Staat die Voraussetzungen dafür schaffen kann, dass die Menschen Wohlbefinden erreichen, wobei er argumentiert, dass angemessene politische Institutionen und dezentrale Entscheidungsfindung eine entscheidende Rolle spielen. Happiness zeigt die Errungenschaften der ökonomischen Glücksrevolution auf und weist den Weg für zukünftige Forschungen.