
Bliss
Ein fesselnder Roman über Liebe und Trauer, der eine wichtige frankophone Autorin dem englischsprachigen Publikum vorstellt. Rom, 2014, Spätsommer.
Während er auf seiner sonnendurchfluteten Terrasse liest, bleibt Giangiacomos Herz stehen. Ein schneller, schmerzloser Tod - etwas, das er sich immer gewünscht hatte, wie sich seine Tochter Elvira erinnert. Einige Tage später stößt Elvira in der Wohnung ihres Vaters auf ein unvollendetes Manuskript.
Darin entdeckt sie eine Liebesgeschichte zwischen Giangiacomo - Gigi für seine Angehörigen - und der belgischen Journalistin Clara, die seit über vier Jahren andauerte. Gigis Manuskript erzählt von der unerwarteten Entfaltung ihrer „reifen Liebe“ - ein Ausdruck, der zwischen Gigi und Clara zum Code wurde - und vom Glück ihrer Begegnungen, der Hingabe ihrer Körper, ihrem Lachen, den Filmen, die sie gemeinsam anschauten und wieder anschauten.
Während sie damit kämpft, den Verlust von Gigi zu verkraften, schreibt Clara ihre eigene Version ihrer Geschichte. Ihr „Tagebuch der Abwesenheit“ richtet sich zunächst an Gigi, dann allmählich auch an Elvira.
Mit Diskretion und Zärtlichkeit vertraut sie der jungen Frau an der Schwelle zum Erwachsenenleben die Fülle der verborgenen Liebe an, die sie mit ihrem Vater teilte.