Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende Untersuchung des Verhältnisses zwischen Wissenschaft und Gottesglauben, gestützt auf ein breites Spektrum historischer und zeitgenössischer Standpunkte. Es befasst sich mit Themen wie Darwinismus, Bewusstsein und moderner Säkularismus und versucht, rationale Argumente für den Glauben an einen Schöpfer zu liefern.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert und bietet eine rationale und analytische Bewertung komplexer Themen. Es bietet tiefe Einblicke in die Wissenschaftsgeschichte und philosophische Argumente, was es zu einer wertvollen Quelle für Wahrheitssuchende macht, unabhängig von ihrem Glaubenssystem. Der Autor wird für seinen ruhigen und sorgfältigen Argumentationsstil gelobt.
Nachteile:Das Buch wird kritisiert, weil es zu lang und zu detailliert ist, so dass es für manche Leser eine Herausforderung ist, bei der Sache zu bleiben. Die Prosa kann als dicht und verworren bezeichnet werden, was es für allgemeine Leser weniger zugänglich macht. Einige Rezensenten wiesen darauf hin, dass die Argumente nicht unbedingt zu einem kohärenten Verständnis von Gott führen, und schlugen alternative Lektüre zu ähnlichen Themen vor.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
God? Very Probably
In den letzten Jahren ist eine Reihe von Werken erschienen, die wichtige Auswirkungen auf die uralte Frage nach der Existenz eines Gottes haben.
Diese Schriften, von denen viele nicht von Theologen stammen, stärken die rationalen Argumente für die Existenz eines Gottes, auch wenn dieser Gott vielleicht nicht genau der christliche Gott der Geschichte ist. In diesem Buch werden zum ersten Mal so unterschiedliche Beiträge aus Bereichen wie der Physik, der Philosophie des menschlichen Bewusstseins, der Evolutionsbiologie, der Mathematik, der Religionsgeschichte und der Theologie zusammengeführt.
Auf der Grundlage dieser neuen und älteren Materialien aus dem zwanzigsten Jahrhundert werden fünf rationale Argumente entwickelt, die stark auf die (sehr wahrscheinliche) Existenz eines Gottes hindeuten. Sie machen keinen Gebrauch von der wissenschaftlichen Methode, die auf die Frage nach einem Gott nicht anwendbar ist. Vielmehr stehen sie in einer älteren Tradition der rationalen Argumentation, die mindestens bis zu den alten Griechen zurückreicht.
Für diejenigen, die bereits gläubig sind, bietet das Buch zusätzliche rationale Gründe, die sie in ihrem Glauben bestärken können. Diejenigen, die derzeit nicht an die Existenz eines Gottes glauben, werden auf neue rationale Argumente stoßen, die sie veranlassen könnten, ihre Meinung zu überdenken.