Bewertung:

Das Buch „Goddesses and Monsters: Frauen, Mythos, Macht und Populärkultur“ von Jane Caputi wurde für seine aufschlussreiche Untersuchung der Rolle der Frau in der Kultur, der Mythologie und der Auswirkungen des Patriarchats gelobt. Das Buch gilt als informativ und ansprechend, was es für alle, die sich für feministische Perspektiven interessieren, interessant macht. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass es sich nicht eingehend mit bestimmten etablierten Werken befasst, insbesondere mit Barbara Creeds Beiträgen zum Konzept der weiblichen Monstrosität.
Vorteile:⬤ Bietet aufschlussreiche und starke Kritik am Patriarchat.
⬤ Fesselnder und interessanter Schreibstil.
⬤ Flexible Struktur erlaubt es dem Leser, in verschiedene Abschnitte zu springen.
⬤ Nützlich für die akademische Forschung, insbesondere zu Themen der weiblichen Monstrosität in der Popkultur.
⬤ Bringt Humor und Persönlichkeit in den wissenschaftlichen Diskurs ein.
⬤ Beschäftigt sich nicht gründlich mit einigen grundlegenden feministischen Theorien (z. B. Barbara Creeds Arbeit).
⬤ Einige Leser könnten das Gefühl haben, dass es dem Buch in bestimmten Bereichen an Tiefe fehlt.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Goddesses and Monsters: Women, Myth, Power, and Popular Culture
Die Aufsätze in Goddesses and Monsters erkennen die Populärkultur als primäre Quelle für alte mythische Energien, Bilder, Erzählungen, Persönlichkeiten, Ikonen und Archetypen an.
Gemeinsam nehmen sie den patriarchalischen Mythos aufs Korn, in dem Serienmörder Helden sind, in dem Göttinnen - in Form von Weißen Haien, Femmes fatales und Außerirdischen - rituell abgeschlachtet werden und in dem Pornografie die zentrale Geschichte ist, die dem Militarismus, der Umweltzerstörung und dem Rassismus zugrunde liegt. Sie weisen auch auf eine alternative Vorstellung von weiblicher Macht hin, die immer noch hinter der kultischen Verehrung von Prinzessin Diana zu finden ist und all die Göttinnen antreibt, die als populäre Monster, Queen Bitches, Mammies, Vamps, Cyborgs und Sexbomben verkleidet sind.