Bewertung:

Die Rezension lobt den Aufsatz von Isaak August Dorner für seine aufschlussreiche Erkundung des Wesens Gottes, insbesondere in Bezug auf die Unveränderlichkeit und die ethischen Reaktionen auf menschliche Handlungen. Sie hebt den historischen Kontext und die theologischen Diskussionen hervor, die in dem Werk enthalten sind, kritisiert aber auch die schlechte Qualität des Taschenbucheinbands von Fortress Press.
Vorteile:⬤ Ausführliche und faszinierende Darstellung der klassischen Lehren
⬤ Scharfe Kritik, die zum theologischen Denken anregt
⬤ Enthält Diskussionen über bekannte und weniger bekannte Theologen
⬤ Gut übersetzt und lesbar
⬤ Tiefgründige Meditation über zentrale Aspekte der christlichen Theologie.
Schlechte Bindungsqualität der Taschenbuchausgabe, die trotz sorgfältiger Handhabung zu losen Seiten führt.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Divine Immutability
Ausgelöst durch die kenotisch-christologische Kontroverse des 19. Jahrhunderts ist Isaak Dorners Aufsatz, der hier zum ersten Mal vollständig ins Englische übersetzt wird, eine der bisher umfangreichsten historischen, philosophischen und theologischen Abhandlungen über die Unveränderlichkeit. Dorner fühlte sich zunächst vom Kenotizismus angezogen, der besagt, dass die Inkarnation als göttliche Selbstentäußerung impliziert, dass Gott sich verändert, lehnt ihn aber im ersten Teil ab.
Der zweite Teil ist ein historischer Überblick über die klassische Lehre von der Patristik bis zu Schleiermacher, der den langjährigen Zusammenhang zwischen göttlicher Unveränderlichkeit, Gottes Güte und Soteriologie aufzeigt. Dorner kommt zu dem Schluss, dass diese Formulierung nicht falsch, sondern extrem und einseitig ist und positive Beziehungen zwischen Gott, Zeit und Geschichte unplausibel macht.
Teil drei bietet Dorners Rekonstruktion.