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Graham Swift
Graham Swift gehört zu den bedeutendsten britischen Schriftstellern der Gegenwart.
Er hat sieben hochgelobte Romane veröffentlicht, die von Studenten und der breiten Öffentlichkeit gleichermaßen gelesen werden. Waterland ist zu einem modernen Klassiker geworden, und Last Orders wurde 2006 mit dem Booker-Preis für Belletristik ausgezeichnet.
Diese Studie umfasst alle Romane Swifts bis hin zu The Light of Day: Sie bietet eine eingehende Lektüre jedes einzelnen Romans, untersucht die innovativen formalen Strategien und identifiziert wiederkehrende Themen wie die Präsenz der Vergangenheit in der Gegenwart, die Verwischung der Grenzen zwischen „Geschichte“ und „Erzählung“, Fakt und Fiktion sowie die Möglichkeiten der Erlösung in einer zeitgenössischen sozialen und emotionalen Ödnis. Diese erkennbar postmodernen Romane, die größtenteils in einer urbanen, klaustrophobischen und lieblosen Gegenwart angesiedelt sind und sich auf die meist angespannten Beziehungen zwischen Männern und Frauen, Eltern und Kindern konzentrieren, werden hier als symptomatisch für das zeitgenössische Großbritannien betrachtet: eine Welt, in der wir uns im Schatten des nuklearen Holocausts dem „Ende o“ nähern.