Bewertung:

Das Buch „Grand Mal“ von Robert Dodge ist eine persönliche Erzählung, die tiefe Einblicke in das Leben mit Epilepsie gewährt und sowohl die medizinischen als auch die emotionalen Herausforderungen für die Betroffenen reflektiert. Der Autor erzählt von seinen persönlichen Erfahrungen, dem historischen Kontext und der gesellschaftlichen Stigmatisierung der Epilepsie, um den Lesern ein besseres Verständnis der Krankheit zu vermitteln. Während viele das Buch als aufschlussreich und eindrucksvoll empfinden, sind einige der Meinung, dass es sich eher an ein Lehrbuch als an einen Erinnerungsbericht anlehnt und es ihm an emotionaler Tiefe fehlt.
Vorteile:Bietet wertvolle Einblicke in die medizinischen, psychologischen und sozialen Auswirkungen der Epilepsie. Er erzählt persönliche Geschichten in Verbindung mit historischen und wissenschaftlichen Zusammenhängen, was zu einem besseren Verständnis der Krankheit beiträgt. hebt das Stigma hervor, mit dem Epilepsiekranke konfrontiert sind, sowie die Bedeutung von Empathie und Bewusstsein. Es wird als nützliche Quelle für diejenigen angesehen, die Freunde oder Familienmitglieder haben, die mit Epilepsie zu tun haben, sowie für medizinisches Fachpersonal.
Nachteile:Einige Leser fanden das Buch zu technisch und akademisch und hatten das Gefühl, es lese sich eher wie ein Lehrbuch als wie ein Memoir. Einige Rezensenten bemängelten, dass es dem Buch an emotionalem Engagement mangelt und den Schmerz der Autorin nicht richtig wiedergibt. Andere verloren das Interesse, bevor sie das Buch zu Ende gelesen hatten, was darauf hindeutet, dass das Buch nicht die Aufmerksamkeit aller Leser auf sich ziehen kann.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Grand Mal: A Life with Late Onset Epilepsy
Nachdem er als Erwachsener an Epilepsie erkrankt war, erlebte Robert Dodge immer gefährlichere Anfälle und wurde von Spezialisten auf fünf Kontinenten behandelt.
Sein Bericht aus erster Hand über die Anpassung an das Leben mit Epilepsie beginnt mit einem Überblick über diese oft missverstandene neurologische Störung - die in einigen Teilen der Welt immer noch mit dämonischer Besessenheit in Verbindung gebracht wird - und erzählt von seinem Kampf, als seine Anfälle lebensbedrohlich wurden. Dodge beschreibt seine Behandlungen und deren Nebenwirkungen, darunter vier unwirksame Operationen, bei denen ein Achtel seines Gehirns entfernt wurde, sowie die persönlichen Herausforderungen der sozialen Stigmatisierung.