
Understanding Atrocities: Remembering, Representing and Teaching Genocide
Understanding Atrocities (Gräueltaten verstehen) ist eine breit gefächerte Sammlung von Aufsätzen, die eine Brücke zwischen wissenschaftlichen und gemeinschaftlichen Bemühungen um das Verständnis und die Reaktion auf das globale, transhistorische Problem des Völkermords schlagen. Die Aufsätze in diesem Band untersuchen, wie die sich entwickelnden, zeitgenössischen Ansichten über Massengräueltaten die Möglichkeiten für das Verständnis und die Verhinderung von Völkermord einrahmen und verkomplizieren.
Die Autoren fragen unter anderem, wo die Grenzen des Rechts, der Geschichte, der Literatur und der Bildung liegen, wenn es darum geht, genozidale Gewalt zu verstehen und darzustellen. Vor welchen Herausforderungen stehen wir, wenn wir über solche extremen Ereignisse lehren und lernen, und wie trägt die von uns verwendete Sprache dazu bei, was über Völkermord gelehrt und gelernt werden kann, oder beeinträchtigt sie es? Wer entscheidet, ob es sich um einen Völkermord handelt und wer seine Opfer sind? Und wie hindert uns die Dämonisierung der Täter daran, uns mit der Mitschuld anderer oder von uns selbst auseinanderzusetzen? Durch eine vielschichtige und multidisziplinäre Untersuchung dieser Fragen zeigt Understanding Atrocities die Lebendigkeit und Breite des gegenwärtigen Stands der Genozidforschung. Mit Beiträgen von: Amarnath Amarasingam, Andrew R.
Basso, Kristin Burnett, Lori Chambers, Laura Beth Cohen, Travis Hay, Steven Leonard Jacobs, Lorraine Markotic, Sarah Minslow, Donia Mounsef, Adam Muller, Scott W. Murray, Christopher Powell, und Raffi Sarkissian.