
Frontiers of the Roman Empire / Grenzen Des Romischen Reiches / Frontieres de l'Empire Romain: The Upper Germanic Limes / Der Obergermanische Limes /
Gegen Ende des Gallischen Krieges Caesars hatte Rom den Rhein erreicht. Seit den Feldzügen unter Kaiser Augustus (15 v.
Chr.) wurden größere Truppenkontingente entlang des Flusses stationiert, mit Schwerpunkten um Mogontiacum/Mainz und in der Nordschweiz. Nach der Schlacht im Teutoburger Wald (9 n. Chr.), als der Versuch, ganz Germanien zu besetzen, gescheitert war, blieb der Niederrhein bis in die Spätantike hinein die Grenze des Reichsgebiets.
Östlich des Mittel- und Oberrheins hingegen wurde der römische Machtbereich über einen Zeitraum von fast 200 Jahren mehrfach vorgeschoben und spätestens ab 90 n. Chr.
mit dem Bau künstlicher Grenzen begonnen. Als die römische Expansion um 160 n. Chr.
zu Ende ging, wurde die Provinz in ihrer weitesten Ausdehnung durch den Frontal- oder Äußeren Obergermanischen Limes gesichert, der bis in die Mitte des 3. Das Buch veranschaulicht die historische und archäologische Bedeutung des Obergermanischen Limes und gibt einen aktuellen Überblick über seine vielfältigen Befunde im Gelände.